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Die Temperaturen steigen und das Packeis schmilzt – es sind immer wieder besorgniserregende Meldungen, die uns aus der Arktis erreichen. Der Lebensraum der Eisbären wird immer kleiner. Erschwerend kommt hinzu, dass die Jagd auf die weissen Bären in vielen Regionen noch immer erlaubt ist. Das muss sich ändern.

Eisbärin mit Nachwuchs
Schlechte Aussichten für den König der Arktis. Die Wissenschaft prognostiziert einen Rückgang um 70% in den nächsten 40 Jahren.

Umweltaktivist Hannes Jaenicke weist in einem neuen Spot auf die Bedrohung des Königs der Arktis hin und unterstützt die Arbeit der Umweltorganisationen OceanCare und Pro Wildlife. Maximal 20.000 bis 25.000 Tiere gibt es weltweit noch. Mit dem Abschmelzen des Packeises verlieren Eisbären Kinderstube und Jagdrevier. Wissenschaftler befürchten, dass die Eisbärenbestände bis 2050 allein aufgrund des Klimawandels um 70 Prozent zurückgehen werden.

Eisbär auf Futtersuche
Ohne Eis müssen die Eisbären auf Schmalkost umstellen und an Vogelfelsen ihr Glück versuchen.

Bisher wenig bekannt ist, dass jedes Jahr Hunderte dieser bedrohten Tiere als Trophäen abgeschossen werden – ganz legal. Schätzungsweise 700 Eisbären werden jährlich allein in Kanada getötet. Europäische Jagdreiseveranstalter verkaufen einen Eisbären-Abschuss für rund 40 000 Euro. Der Handel mit den weissen Fellen boomt. «Unbegreiflich, dass Regierungen weiterhin die Jagd auf eine vom Aussterben bedrohte Art genehmigen» sagt Jaenicke. Er setzt sich mit OceanCare und Pro Wildlife dafür ein, dass die kanadische Regierung endlich die Trophäenjagd auf den bedrohten König der Arktis stoppt und der Handel mit Eisbärenfellen weltweit verboten wird.

Sehen Sie hier den Online-Spot mit Hannes Jaenicke.

Weitere Infos: www.oceancare.org