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Der Lebensraum beeinflusst Pinguinrufe

Vögel nutzen Rufe, um Partner anzulocken, ihre Territorien zu verteidigen und Artgenossen zu erkennen. Doch während wir sehr viel darüber wissen, wie Rufunterschiede bei verschiedenen Populationen von Singvögeln funktionieren, ist nur wenig untersucht, welche Auswirkungen solche Variationen bei Vogelarten wie beispielsweise Pinguinen, bei denen die Rufe vererbt werden, haben. Eine neue Studie hat die Unterschiede in den Rufen von Zwergpinguinen an vier verschiedenen Standorten in Australien untersucht. Als Resultat fanden die Forscher, dass Unterschiede in den Lebensräumen wichtiger sind als geographische Isolation oder andere Faktoren, wenn es um die Rufunterschiede der Vögel geht.

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Pinguine mögens gummig: Nesseltiere auf der Speiseliste von Pinguinen

Bilder von auf Pinguinen festgemachten Minivideokameras zeigen, dass mindestens vier Pinguinarten im offenen Meer nach Quallen und anderen gelatinösen Tieren jagen. Dies bedeutet eine neue, bisher unbekannte Nahrungsquelle, wie Wissenschaftler in diesem Monat in der Fachzeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment.

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Eselspinguine kommunizieren auch Unterwasser

Pinguine sind gesellig: Vor allem zur Brutzeit bilden die Vögel große Kolonien an den Küsten des Südpolarmeeres. Ihr vielstimmmiges Rufen ist dabei oft weithin zu hören. Aber wie verhalten sich die Pinguine, wenn sie im Ozean nach Nahrung tauchen? Um das herauszufinden, haben Biologen Eselspinguine mit Miniatur-Videokameras ausgerüstet und sie damit unter Wasser gefilmt und belauscht. Die Aufnahmen enthüllen: Auch beim Schwimmen und Tauchen kommunizieren die Pinguine miteinander – wenngleich die genaue Funktion dieser Rufe unklar bleibt.

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AWI findet Gründe für schwankende Krillbestände

Er ist nur knapp sechs Zentimeter groß und spielt doch eine große Rolle im Ökosystem der Antarktis: Der Kleinkrebs Euphausia superba (Antarktischer Krill). Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Welt und die Nahrungsgrundlage für viele Tiere im Südpolarmeer. Lange Zeit rätselten Wissenschaftler, warum die Größe der Krillbestände immer wieder stark schwankt. Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Blasius, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Bettina Meyer, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ICBM zeigt in einer neuen Studie: Vor allem die Konkurrenz um Nahrung innerhalb der Population ist für die Schwankungen verantwortlich.

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Wal-Kameras geben Aufschluss über die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen

Elektronische Markierungen mit Kameras, die an Buckelwale in der Antarktis angebracht wurden, haben die Fressgewohnheiten der Ozeanriesen aufgedeckt. Die Kameras wurden von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern am Rücken von Buckelwalen in der Gerlachstraße der Antarktischen Halbinsel platziert.

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Vulkanausbrüche dezimierten Eselpinguinkolonien nahe Deception Island

Eselpinguine sind abgehärtete Generalisten und können den widrigen Bedingungen des antarktischen Klimas widerstehen. Doch die wahnsinnig Kraft eines Vulkanausbruches, wie er mehrfach auf Deception Island vorgekommen war, hat Pinguinkolonien im Umkreis oft bis an den Rand der Ausrottung getrieben. Dies ist das Resultat einer Studie von Forschern der British Antarctic Survey (BAS), die sie vor kurzem in Nature Communications veröffentlich haben.

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Einsichtiger Ansatz zur Altersbestimmung von Krill

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler das Alter von antarktischem Krill bestimmen, indem sie Wachstumsbänder in deren Augenstielen zählten.

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GPS-Sender helfen beim Schutz der Schwarzbrauenalbatrosse auf Macquarie Island

Auf der subantarktischen Macquarie Insel haben Wissenschaftler bedrohte Schwarzbrauen-albatrosse erfolgreich mit Miniatur-GPS-Sender auf angebracht, um mehr über die Futter-gewohnheiten der Vögel zu erfahren. Die steilen Hänge der abgelegenen Insel ziehen jährlich etwa 40 Schwarzbrauenalbatrospaare an, und diesen Sommer statteten die Forscher fünf Vögel mit Sendern.

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Antarktische Seesterne zeigen, dass es beim Klimawandel Gewinner und Verlierer geben wird

Antarktische Seesterne können wohlmöglich die Anpassung an wärmere und saurere Ozeane an ihre Nachkommen vererben. Laborexperimente zeigten, dass durch Genaktivität die Anpassung an veränderte Umweltbedingungen an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

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Eine bedrohte Seevogelart legt bei der Futtersuche tausende von Kilometern zurück

Wissenschaftler auf der subantarktischen Macquarie Insel haben zum ersten Mal Satellitensender verwendet, um das Verhalten des Grausturmvogels, einer bedrohten Seevogelart, bei der Nahrungssuche zu studieren. Der Grausturmvogel ist ein mittelgroßer Seevogel, wiegt ungefähr ein Kilogramm und brütet auf Macquarie Island, zwischen Australien und der Antarktis.

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