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Eisenerz aus der Arktis für europäische Stahlwerke

Das Mary River-Eisenerzlager der «Baffinland Iron Mines Corporation» auf der Baffin-Insel im Arktis-Territorium Nunavut gehört zu den Erzvorkommen mit dem weltweit höchsten Eisengehalt. Er liegt bei mehr als 65 Prozent. Der Wirtschaft und damit dem wachsendem Wohlstand des Territoriums Nunavut wird es zugutekommen.

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Schiffsglocke der HMS Erebus wieder ans Tageslicht geholt

Nur wenige Expeditionen sind so von Geheimnissen umrankt wir die britische Arktisexpedition von Sir John Franklin, der sich auf die Suche nach der Nordwestpassage gemacht hatte. Nachdem das Eis sein zwei Schiffe eingeschlossen hatte, verschwanden alle 129 Mann- Vor kurzem wurde nun die HMS Erebus, eines der beiden verschwundenen Schiffe beinahe 170 Jahre nach der missglückten Expedition gefunden. Taucher haben nun die Schiffsglocke aus dem Wrack geborgen.

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Der grönländische Eisschild jetzt in HD

Der grönländische Eisschild ist bereit für seine Nahaufnahme. Die am höchsten je aufgenommenen Satellitenbilder der Region haben ihren Auftritt. Und während jeder individuelle Pixel nur eine Momentaufnahme in der Zeit darstellt, zeigen die Bilder zusammengenommen die Eiskappe als eine Art lebenden Körper: fliessend, zerbrechend und abschmelzend ins Meer.

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Ich kann Dich gut riechen – Duft bestimmt die Partnerwahl

Von vielen Tierarten ist bekannt, dass der Körpergeruch bei der Partnerwahl eine Rolle spielt. Der Duft des potenziellen Partners verrät, wie gut das Immunsystem zum eigenen passt. Es gilt das Prinzip: Je unähnlicher ein Paar, desto fitter werden seine Nachkommen sein. Dies gilt auch für Tiere der Arktis: Forschende vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna haben erstmals herausgefunden, dass ähnlich duftende Dreizehenmöwen auch ähnliche Immun-Gene besitzen.

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Kanadische Eisbären und ihre ungewisse Zukunft

Der Klimawandel in der Arktis betrifft Mensch und Tier und seine Auswirkungen machen auch vor dem König der Arktis nicht Halt. Eisbären sind auf das Meereis angewiesen, da sie vor allem dort ihre Nahrung finden. Verschiebungen bei der Bildung von Meereis und in der Dauer der der Eisbedeckungen, besonders die mögliche Verlängerung der Eis-freien Perioden, hat Auswirkungen auf die Eisbären unter den prognostizierten Erwärmungen noch vor dem Ende des jetzigen Jahrhunderts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie kanadischer Wissenschaftler, die ihre Resultate in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht haben.

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Cerny Inuit Collection präsentiert Abraham Anghik Ruben

Abraham Anghik Ruben ist 1951 im hohen Norden auf dem Land der Nordwest-Territorien Kanadas geboren und in der Natur und mit Geschichten aufgewachsen, bis er gezwungen war, in eine ferne Schule zu gehen. Nach dieser für ihn schwierigen Zeit suchte er in der Kunst seine Wurzeln.

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Polar Code - IMO-Richtlinien zum Schiffsverkehr in den Polarregionen

Nach mehrjährigen Verhandlungen hat sich die IMO (International Maritime Organisation), die Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen, auf ihrer Sitzung im November 2014 in London auf verbindliche Richtlinien zum Schiffsverkehr in den Gewässern der Arktis und Antarktis verständigt. Ziel ist es, mit dem so genannten Polar Code ein international anerkanntes Regelwerk zu schaffen, mit dem die Sicherheit der Schifffahrt und der Schutz der Umwelt in den Polarregionen verbessert werden soll.

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AECO trifft sich in Oslo

Die AECO, die Gesellschaft arktischer Expeditionskreuzfahrtorganisationen, ist die nördliche Antwort auf die IAATO und hat sich seit ihrer Gründung 2003 kontinuierlich an Gewicht gewonnen. Die Gesellschaft möchte sicherstellen, dass Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und sanfte Art und Weise durchgeführt wird. Dazu hat sie wichtige und mittlerweile allgemein anerkannte Richtlinien und Wegweisungen eingeführt, die von den Mitgliedern (und auch Nicht-Mitgliedern) eingehalten werden. Seit diesem Jahr ist auch PolarNEWS ein Mitglied der AECO und war daher zum ersten Mal an ihrem Jahrestreffen mit dabei.

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Neues Langzeit-Observatorium für Ozean-Beobachtungen in der Arktis.

Wissenschaftler und Ingenieure des AWI beginnen in diesen Tagen mit den Arbeiten für ein Langzeit-Observatorium mit Beobachtungsstationen vom Europäischen Nordmeer bis zum Arktischen Ozean. An dieser klimawissenschaftlich wichtigen Schnittstelle wollen die AWI-Forscher in den kommenden Jahren ihre bereits existierende Langzeit-Observatorien zu einer umfassenden Forschungsinfrastruktur ausbauen und dabei eine breite Palette moderner Meerestechnologien einsetzen. Das grosse Ziel lautet, mithilfe des neuen FRAM-Observatoriums die Veränderungen des Meeres und seiner Ökosysteme von der Oberfläche bis in die Tiefsee ganzjährig beobachten zu können.

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Kein Eis für Walrosse

Eine negative Nachricht über Eisverluste in der Arktis jagd die nächste. Kurz nachdem Berichte über fehlendes Eis in Russland und im Bereich der Beringstrasse die Runde machte, kam Anfang Oktober 2014 die nächste Schreckensmeldung – kein Eis für Walrosse vor der Küste von Alaska.

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