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Russlands Idee einer Megaroute durch die russische Arktis

Der russische Ferne Osten gehört zu den abgelegensten Gebieten der Welt. Transportwege dort sind stark limitiert aufgrund der Weite, der Distanzen und der klimatischen Bedingungen. Nun hat Vladimir Yakunin, der Chef der russischen Eisenbahngesellschaft, an einem Treffen der Russischen Akademie der Wissenschaften Pläne vorgestellt, die dies ändern sollen.

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Zwei niederländische Forscher verschwinden in der kanadischen Arktis

Marc Cornelissen und Philip de Roo, zwei niederländische Forscher, sind in der Nähe von Bathurst Island, Nunavut, Kanada, seit  Mittwoch, 29. April 2015 verschwunden. Die beiden Forscher waren auf einer Expedition zur Eisdickenmessung im Norden von Kanada. Die kanadische berittene Polizei RCMP, die eine Such-und Rettungsoperation durchgeführt hatte, hat den Tod der beiden vermeldet und versucht nun die sterblichen Überreste der Forscher zu finden.

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Vergangenheit und Gegenwart von Grönlands Gletscher

Einer Gruppe von Wissenschaftler unter der Leitung des dänischen Geologen Nicolaj Krog Larsen ist es gelungen, die Reaktion des grönländischen Eisschildes auf eine Warmperiode zwischen 8‘000 und 5‘000 Jahren zu quantifizieren. Damals lagen die Temperaturen zwischen 2 - 4° c höher als heute. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift Geology veröffentlicht. Sie sind enorm wichtig, da sich die Erde auf Grund des Klimawandels ähnlichen Temperaturerhöhungen nähert.

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Steigende Quecksilbermengen bedrohen Elfenbeinmöwen

Elfenbeinmöwen sind echte Polarbewohner und finden sich in den höchsten Breitengraden. Diese markanten weissen Vögel halten sich häufig in der Nähe von Eisbären und Robben auf und ernähren sich von deren Überresten. Ihr ökologischer Status steht gemäss der Roten-Arten-Liste der IUCN auf «gering gefährdet». Doch in Kanada könnten die Vögel sogar bald verschwunden sein. Nur noch 500 Tiere sind dort zu finden. Als Grund für den dramatischen Rückgang der Elfenbeinmöwen könnten nach Angaben eines Biologen die steigenden Quecksilbermengen verantwortlich sein.

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Kanadas Pläne für die Arktis: Wieder im Fahrplan ab 2018?

Das kanadische Militär hat wieder die Eröffnung einer grossen arktischen Hafens verschoben. Dies wird als Zeichen gedeutet, dass die Regierung Probleme hat, ihren Anspruch über die abgelegene, aber Ressourcen-reiche Region der Arktis aufrechtzuhalten. Der geplante Tiefwasserhafen in Nanisivik, rund 3’100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Ottawa, ist eine der Schlüsselplätze in den Plänen von Premierminister Stephen Harper. Der Hafen, der bereits 2012 hätte eröffnet werden müssen, wird nun nicht vor 2018 in Betrieb genommen. Zusätzlich dazu werden auch die geplanten und benötigten Schiffe, um Kanadas Anspruch auf die arktischen Gewässer zu untermauern, erst in demselben Jahr fertiggestellt.

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Schweiz deponiert Beitrittsgesuch zum Arktisrat

Der Arktisrat ist der Zusammenschluss der Arktisanrainerstaaten und dient als Plattform für sämtliche Belange, die im Zusammenhang mit der arktischen Region stehen. Der Rat hat in den letzten Jahren immer mehr an Gewicht gewonnen, vor allem durch die klimabedingte Öffnung der Arktis. Staaten, die nicht zu den arktischen Anrainern gehören, können dem Rat als Beobachter beitreten und somit einen gewissen Einfluss auf die Entscheidungen nehmen. Zu diesen Staaten mit Beobachterstatus gehören einige asiatische Staaten wie Japan, Korea, China und Indien, aber auch einige der europäischen Staaten. Nun hat die Schweiz auch ihr Beitrittsgesuch deponiert, in der Hoffnung, beim nächsten Treffen in den illustren Kreis aufgenommen zu werden.

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Grossunternehmen setzen auf neue Hotels in Longyearbyen

Im äussersten Norden Europas liegt der Svalbard-Archipel, eingebettet zwischen Nordkap und Nordpol. Auf einer Fläche von über 60‘000 Quadratkilometer findet sich alles, was die Arktis ausmacht, vom Rentier bis zum Eisbären. Daher ziehen die Inseln jedes Jahr zehntausende von Touristen an. Der Tourismus hat sich mittlerweile zur zweitwichtigsten Branche auf Svalbard entwickelt und entsprechend werden Infrastrukturprojekte geplant.

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Australisches Fischereischiff aus antarktischem Eis gerettet

Am 7. Februar 2015  blieb ein australisches Fischereischiff, die 63 Meter lange «Antarctic Chieftain» mit 26 Besatzungsmitgliedern an Bord, im antarktischen Packeis stecken. Das Unglück ereignete sich rund 1’450 Kilometer nordöstlich der McMurdo-Bucht. Das Eis schloss das Schiff komplett ein und beschädigte dabei drei der vier Propeller, so dass es nicht mehr manövrierfähig war. Das neuseeländische Rettungszentrum wurde kontaktiert und der US-Eisbrecher «Polar Star», der zu dem Zeitpunkt nur 690 Kilometer entfernt war, wurden um Hilfe gebeten.

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Eiszeit zwischen Grönland und den USA

Eines der letzten aktiven Überbleibsel aus der Ära des Kalten Krieges ist der Luftwaffenstützpunkt Thule des US-amerikanischen Militärs. Es versteht sich von selbst, dass die Nutzung von fremden Territorium als Militärbasis nicht nur einen sicherheitspolitischen, sondern auch einen wirtschaftlichen Aspekt für das «Gastland» hat. Doch nun hat der neugewählte grönländische Premierminister Kim Kielsen bei seinem ersten offiziellen Besuch in Kopenhagen die Gelegenheit genutzt, Unterstützung für ein besonderes Anliegen zu gewinnen: Nutzungsgebühren für den Luftwaffenstützpunkt von den USA einzutreiben.

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Winter in sibirischen Permafrostregionen werden seit Jahrtausenden wärmer

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes ist es erstmals gelungen, mit einer geochemischen Methode aus der Gletscherforschung Klimadaten aus Jahrtausende altem Permafrost-Grundeis zu entschlüsseln und die Wintertemperatur-Entwicklung im russischen Lena-Delta zu rekonstruieren. Ihr Fazit: In den zurückliegenden 7000 Jahren ist die Wintertemperatur in den sibirischen Permafrostregionen langfristig gestiegen. Als Grund für diese Erwärmung nennen die Forscher eine sich ändernde Stellung der Erde zur Sonne, verstärkt durch den steigenden Ausstoss von Treibhausgasen seit Beginn der Industrialisierung.

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