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ICE AGE Kinofiguren erleben den Winter an Scott Base in der Antarktis

Was machen ein Faultier und ein Wiesel in der Antarktis? Die beiden Kostüm-Figuren des neuen Kinofilms ICE AGE “Kollision voraus” sind in der Antarktis, um Kindern von 5-12 den eisigen Kontinent näher zu bringen. Antarctica New Zealand und die Filmgesellschaft 20th Century Fox NZ arbeiten zusammen an einer Reihe von kurzen Videos, die jungen Neuseeländern helfen soll, den Zusammenhang zwischen der Antarktis und dem Klimawandel zu verstehen

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Kanadische Inuit-Gemeinde geht gegen den Klimawandel an

Energieversorgung in den abgelegenen Gemeinden in der kanadischen Arktis hängt immer von den Schiffslieferungen aus dem Süden ab. Trotz immer weniger Eis an der Küste der Davisstrasse und der früheren Öffnung der Nordwestpassage, was den Versorgungsschiffen den Zugang zu den Gemeinden in Nunavut und den Nordwest-Territorien erleichtert, ist es immer noch eine schwierige und vor allem kostspielige Angelegenheit. Ironischerweise unterstützen die Gemeinden durch das Verbrennen von fossilen Brennstoffen den Klimawandel, da sie Öl und Diesel für die Stromproduktion verwenden. Die Gemeinde Clyde River geht nun einen anderen Weg.

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Kommunikation über dem 81. Breitengrad wird Realität

Heutzutage ist die Kommunikation in den Gebieten nördlich von Svalbard immer noch eine grosse Herausforderung. Doch ein neues norwegisches Forschungsprojekt verspricht eine bahnbrechende Lösung für die Regionen nördlich des 81. Breitengrades.

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Schmelzender Eispanzer könnte Abfälle aus dem kalten Krieg freilegen

Der Klimawandel droht Sondermüll aus einem verlassenen Lager freizusetzen, das einst unter dem grönländischen Eisschild begraben gedacht war. Das Lager Camp Century der US-Streitkräfte wurde 1959 unter dem Eispanzer gebaut und war als strenggeheime Testanlage für den Einsatz von Kernwaffen während des Kalten Krieges eingesetzt worden. Nachdem das Camp 1967 ausser Dienst gestellt wurde, wurden sowohl Infrastruktur wie auch Abfälle zurückgelassen.

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Letzte Mammuts in Alaska starben an Verdursten

Wollhaarmammuts im Bereich der Beringsee überlebten aufgrund der speziellen Bedingungen der Region ihre Verwandten auf dem Festland um einige tausend Jahre. Nun haben Forscher herausgefunden, warum eine der letzten Populationen von Wollhaarmammuts auf einer abgelegenen Insel nahe Alaska ausstarb. Wahrscheinlich ist eine Kombination von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Süsswasser der Grund gewesen.

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Forscher simulieren erfolgreich Meereisrinnen in der Arktis

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren zwei Herangehensweisen: Die Forscher hatten zum einen die räumliche Auflösung des AWI-Meereis-Ozeanmodells FESOM erhöht. Zum anderen konnten sie die numerische Lösung der Gleichungen so verbessern, dass die Simulation der Rinnenbildung dem Vergleich mit realen Meereis-Satellitendaten sehr gut standhielt. Von diesem Erfolg berichten sie in einer Studie, welche online im Fachmagazin Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Drohnen gegen Müll im Arktischen Ozean eingesetzt

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts setzen auf der aktuellen Polarstern-Expedition einen Multikopter mit hochauflösender Kamera ein, um an der Meeresoberfläche treibende Müllstücke standardisiert zu erfassen. Die Tiefseeforscher hatten am Meeresgrund der Arktis eine Zunahme von Müll über die letzten zehn Jahre nachgewiesen. Das war der Anlass dafür, jetzt das Programm zur quantitativen Untersuchung des Müll-Eintrages an der Meeresoberfläche zu starten.

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Sibirische Lärchenwälder sind noch auf Eiszeit gepolt

Die sibirischen Permafrostregionen gehören zu jenen Gebieten der Erde, die sich im Zuge des Klimawandels besonders schnell erwärmen. Dennoch beobachten Biologen derzeit nur ein minimales Anpassungsverhalten der Baumvegetation. Dort, wo gemessen an der Lufttemperatur längst Kiefern- und Fichtenwälder wachsen müssten, gedeihen noch immer sibirische Lärchen. Ein Paradox, dessen Ursache Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der Universität Köln und internationaler Partnerinstitute nun mithilfe Millionen Jahre alter Blütenpollen auf die Spur gekommen sind. Den Ergebnissen zufolge gab in der Vergangenheit stets der Kältegrad einer Eiszeit den Ausschlag dafür, wie schnell sich im Anschluss die Vegetation an das Warmzeitenklima anpasste. In unserem Fall heißt das: Weil die letzte Eiszeit ausgesprochen kalt war, hinkt die Vegetation der Taiga dem Klima viele Jahrtausende hinterher. Ein überraschend langer Zeitraum, wie die Forscher im Open Access-Fachmagazin Nature Communications berichten.

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Wärmere Winter tauen Permafrost unter arktischen Seen auf

Die warmen Winter der zurückliegenden Jahre haben in der Arktis dazu geführt, dass neben dem Meer-Eis auch das Eis auf Seen dünner wird und viele flache Seen nicht mehr komplett zufrieren. Infolgedessen hat im letzten Jahrzehnt der bisher vorhandene Permafrost unter den vielen flachen arktischen Seen begonnen aufzutauen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer neuen Studie, die heute im Fachjournal Geophysical Research Letters erschienen ist.

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Nordmeerroute immer noch zu wenig attraktiv für Schifffahrt

Eine neue Studie über die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Herausforderungen der arktischen Schifffahrt, die von Forschern des Copenhagen Business School Maritime Division veröffentlich wurde, besagt, dass die Durchfahrtsaison immer noch zu kurz sein wird, um die Investitionen in eisverstärkte Schiffe in den nächsten Jahrzehnten wirtschaftlich zu rechtfertigen. Erst ab 2035 könnte die Arktisroute entlang der russischen Nordküste für einige Schiffe mit einer entsprechenden Grösse wettbewerbsfähig sein.

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