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Daten über die Arktis und den Klimawandel verschwinden von US-Webseiten

Das Arctic Institute (TAI) ist eine bekannte amerikanische Institution, die sich mit der komplexen Arktispolitik und –sicherheit befasst. Sie gilt auch als Informationsplattform für andere arktische Themen. Dazu hat sie ein internationales Netzwerk von Forschern und andere Arktis-Experten aufgebaut und nutzt deren Daten. Doch seit der Amtseinführung der neuen US-Verwaltung durch Präsident Trump hat dieses Netzwerk einen Vorschub an Datenschwund erfahren, vor allem zu den Themen US-Arktispolitik und Klimawandel. Alles weist auf die US-Behörden selber als die Schuldigen hin. Victoria Herrmann, die Präsidentin und Leiterin des Arctic Institute hat nun in einem offenen Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ auf diese Tatsache hingewiesen.

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Finnland wird übernimmt Leitung des Arktisrats von den USA

Der Arktisrat wurde von den Anrainerstaaten der Arktis als Forum ins Leben gerufen, in welchem man Aspekte rund um die Arktis diskutieren und Lösungen für Probleme finden soll, die über die Grenzen der Staaten hinaus gehen. Die Leitung des Rates wird alle zwei Jahre turnusmässig vergeben. Nun ist die Reihe an Finnland, den Rat zu präsidieren. Am nächsten Ratstreffen der Minister in Fairbanks, Alaska, wird die Stabübergabe von den USA an Finnland zelebriert. Damit übernimmt Finnland nicht nur die Leitung des Rates, sondern auch die Rolle des Klimaleaders.

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Eisausdehnung in der Arktis erreicht Rekordtief

Vor 5 Jahren ging die Nachricht um die Welt, dass die minimale Meereisausdehnung einen absoluten Tiefststand erreicht hatte. Jetzt hat auch die maximale Meereisausdehnung ein neues Rekordtief erreicht, gemäss den Daten des US National Snow and Ice Data Centers in Boulder, Colorado. Nur gerade 14.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans waren in diesem Winter mit Eis bedeckt.

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Sprung ins Glück: Warum Lummenküken sich in die Tiefe stürzen

Ein Lummenküken zu sein ist schon schwer. Man wächst auf einem kleinen Felssims auf einer hohen Klippe in der Arktis auf, umringt von Tausenden von Vögeln, wird Füchsen und Eismöwen und sogar Eisbären gejagt. Doch noch schlimmer ist es, wenn man sich bis zu hundert Meter und mehr in die Tiefe stürzen muss, bevor die Flügel ausgewachsen sind. Dieses Verhalten, der Lummensprung, hat Wissenschaftler immer wieder beschäftigt. Nun scheint man eine Antwort darauf gefunden zu haben.

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Glückliche Rettung durch kanadisches Militär in der Arktis

Die Arktis ist eine erbarmungslose, harsche Wildnis und sich in dieser Region zu bewegen benötigt viele Fähigkeiten, Ausrüstung und vor allem Erfahrung. Doch sogar die fähigsten Jäger und Bewohner der Arktis können in Situationen geraten, in denen der Unterschied zwischen Leben und Tod nur durch Glück bestimmt wird. Drei Jäger aus Hall Beach, Nunavut, waren Ende Februar in eine solche Lage geraten und wurden nur durch Zufall von kanadischen Militärs gerettet.

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Politisches Tauwetter in der Arktis?

Seit der Annektierung der Krim durch Russland 2014, sind die russisch-norwegischen Beziehungen immer weiter abgekühlt, im Gegensatz zum Winterklima im hohen Norden. Und während das Arktische Meereis immer weiter abschmolz, wurden Gespräche zwischen hochrangigen Politikern eingefroren. Doch es scheint, als ob mit dem Frühling in der Arktis auch langsam Tauwetter zwischen den Nachbarn eintreten würde. Denn beide Aussenminister haben einem bilateralen Treffen während der Arktis-Konferenz im russischen Archangelsk zugestimmt.

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Svalbard Energiezukunft könnte grün werden

Die Energieversorgung nach Longyearbyen ist ein heisses Eisen in der Klimadebatte. Die Ortschaft ist die grösste auf Svalbard und das administrative Zentrum des norwegisch verwalteten Archipels im Arktischen Ozean. Heute bezieht Longyearbyen seine Elektrizität und seine Wärme vom einzigen Kohlekraftwerk Norwegens im Ort. Doch Skandinaviens grösste unabhängige Forschungsorganisation hat herausgefunden, dass die Zukunft Svalbards grün und nachhaltig sein könnte.

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Immer mehr Müll im Arktischen Ozean

Eines der dringendsten Probleme der Ozeane ist neben der Erwärmung und Übersäuerung die Verschmutzung durch Müll. Hundertausende von Tonnen treiben in den Weiten der Meere, Tendenz steigend. Aber auch der Arktische Ozean ist nicht davon ausgenommen. Innerhalb von zehn Jahren ist die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee um mehr als das 20-fache gestiegen. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlerinnen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

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Aussergewöhnliche Hitzewelle in der Arktis

An das Jahr 2016 wird man sich aus vielen Gründen erinnern, einer davon die grosse Wärme. Global gesehen war es das heisseste Jahr seit Messbeginn, doch in der Arktis waren die Temperaturen besonders aussergewöhnlich. Während das Jahr sich dem Ende neigte, brutzelte es in der Arktis wegen ausgedehnten rekordverdächtigen Hitzewellen. Die Temperaturen zwischen Oktober und Dezember waren durchschnittlich 5°C höher im Gebiet des Arktischen Ozeans zwischen Grönland über den Nordpol nach Russland.

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Ost-West Zusammenarbeit bietet Sicherheit in der Arktis für Nuklearabfälle

Eines der Hauptprobleme in der Arktis sind die Nuklearabfälle von U-Booten, Eisbrechern und anderen nuklearbetriebenen Fahrzeugen und Stationen. Dieses Erbe vor allem aus der Ära des Kalten Krieges liegt drohend überall im Norden. Doch Lagerung und Behandlung sind kostenintensiv und technisch schwierig. Nun gibt es aber in Saida Bay in der Nähe von Murmansk eine brandneue Lager- und Verarbeitungsanlage für Nuklearabfälle, die ein brillantes Beispiel dafür ist, was möglich ist, wenn Ost und West in Zusammenarbeit investieren statt in ein Wettrüsten. Bei einem Besuch in Moskau hat nun die Gouverneurin von Murmansk, Marina Kovtun, den russischen Präsidenten Putin zu einem Besuch der Anlage eingeladen.

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