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Im Streit um den arktischen Festlandsockel will Russland mit U-Boot-Missionen seinen Anspruch auf die dortigen Vorkommen untermauern.
Da grosse arktische Gebiete eisbedeckt seien, komme Unterwassermissionen eine besondere Rolle zu, sagte Oleg Burzew, Vizechef des russischen Marinestabs, am Montag zu RIA Novosti.
«Ob ferngesteuerte Tauchfahrzeuge von grosser Tauchtiefe oder U-Boote dafür zuständig sein werden, steht noch nicht fest. Jedenfalls werden U-Boote der Nordflotte entweder bei der Schelfforschung oder bei der Bewachung der an Russland grenzenden arktischen Gebiete zum Einsatz kommen», hiess es.
Alle Staaten am Nordpolarmeer, vor allem die USA, Grossbritannien, Dänemark und Kanada wollen laut Burzew zurzeit ihre Ansprüche auf Teile des Festlandssockels begründen.
«Auch Russland kann nicht abseits stehen. Die Arktis bedeutet für Russland nicht nur Öl- und Gasförderung, sondern auch ein Gebiet für U-Boot-Übungen», so Burzew.

russisches-Uboot

Russland bekundet Hoheitansprüche

Im August 2007 bekundete Russland mit dem setzen der russischen Flagge auf dem Grund des Nordpols auf über 4'000 Meter tiefe seine Hoheitsansprüche in diesem Gebiet. Die andern der Arktis angrenzende Staaten reagierten mit Empörung.

Russisches-Tauchboot

Nordpol-russische-Flagge