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Zwei niederländische Forscher verschwinden in der kanadischen Arktis

Marc Cornelissen und Philip de Roo, zwei niederländische Forscher, sind in der Nähe von Bathurst Island, Nunavut, Kanada, seit  Mittwoch, 29. April 2015 verschwunden. Die beiden Forscher waren auf einer Expedition zur Eisdickenmessung im Norden von Kanada. Die kanadische berittene Polizei RCMP, die eine Such-und Rettungsoperation durchgeführt hatte, hat den Tod der beiden vermeldet und versucht nun die sterblichen Überreste der Forscher zu finden.

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Vergangenheit und Gegenwart von Grönlands Gletscher

Einer Gruppe von Wissenschaftler unter der Leitung des dänischen Geologen Nicolaj Krog Larsen ist es gelungen, die Reaktion des grönländischen Eisschildes auf eine Warmperiode zwischen 8‘000 und 5‘000 Jahren zu quantifizieren. Damals lagen die Temperaturen zwischen 2 - 4° c höher als heute. Die Ergebnisse der Forscher wurden jetzt in der Fachzeitschrift Geology veröffentlicht. Sie sind enorm wichtig, da sich die Erde auf Grund des Klimawandels ähnlichen Temperaturerhöhungen nähert.

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Winter in sibirischen Permafrostregionen werden seit Jahrtausenden wärmer

Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes ist es erstmals gelungen, mit einer geochemischen Methode aus der Gletscherforschung Klimadaten aus Jahrtausende altem Permafrost-Grundeis zu entschlüsseln und die Wintertemperatur-Entwicklung im russischen Lena-Delta zu rekonstruieren. Ihr Fazit: In den zurückliegenden 7000 Jahren ist die Wintertemperatur in den sibirischen Permafrostregionen langfristig gestiegen. Als Grund für diese Erwärmung nennen die Forscher eine sich ändernde Stellung der Erde zur Sonne, verstärkt durch den steigenden Ausstoss von Treibhausgasen seit Beginn der Industrialisierung.

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Ich kann Dich gut riechen – Duft bestimmt die Partnerwahl

Von vielen Tierarten ist bekannt, dass der Körpergeruch bei der Partnerwahl eine Rolle spielt. Der Duft des potenziellen Partners verrät, wie gut das Immunsystem zum eigenen passt. Es gilt das Prinzip: Je unähnlicher ein Paar, desto fitter werden seine Nachkommen sein. Dies gilt auch für Tiere der Arktis: Forschende vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna haben erstmals herausgefunden, dass ähnlich duftende Dreizehenmöwen auch ähnliche Immun-Gene besitzen.

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Kanadische Eisbären und ihre ungewisse Zukunft

Der Klimawandel in der Arktis betrifft Mensch und Tier und seine Auswirkungen machen auch vor dem König der Arktis nicht Halt. Eisbären sind auf das Meereis angewiesen, da sie vor allem dort ihre Nahrung finden. Verschiebungen bei der Bildung von Meereis und in der Dauer der der Eisbedeckungen, besonders die mögliche Verlängerung der Eis-freien Perioden, hat Auswirkungen auf die Eisbären unter den prognostizierten Erwärmungen noch vor dem Ende des jetzigen Jahrhunderts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie kanadischer Wissenschaftler, die ihre Resultate in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht haben.

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Neues Langzeit-Observatorium für Ozean-Beobachtungen in der Arktis.

Wissenschaftler und Ingenieure des AWI beginnen in diesen Tagen mit den Arbeiten für ein Langzeit-Observatorium mit Beobachtungsstationen vom Europäischen Nordmeer bis zum Arktischen Ozean. An dieser klimawissenschaftlich wichtigen Schnittstelle wollen die AWI-Forscher in den kommenden Jahren ihre bereits existierende Langzeit-Observatorien zu einer umfassenden Forschungsinfrastruktur ausbauen und dabei eine breite Palette moderner Meerestechnologien einsetzen. Das grosse Ziel lautet, mithilfe des neuen FRAM-Observatoriums die Veränderungen des Meeres und seiner Ökosysteme von der Oberfläche bis in die Tiefsee ganzjährig beobachten zu können.

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Oceanwide Expeditions birgt Seaglider

Mit einer aussergewöhnlichen Bergungsaktion haben die Besatzungen der beiden Kreuzfahrtschiffe MV «Ortelius» und MV «Plancius» am 19. September 2014 der AWI-Ozeanographin Dr. Katrin Latarius geholfen, ein Messprogramm in der Grönlandsee erfolgreich abzuschliessen. Die Mannschaften stoppten die Schiffe der Reederei Oceanwide Expeditions auf offener See, liessen Schlauchboote zu Wasser und halfen, zwei autonome Unterwasserfahrzeuge des AWI aus dem Wasser zu fischen.

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Blauflossenthunfisch vor Ostgrönland gefunden

Der August 2012 war für Grönland ein ungewöhnliches Jahr aufgrund der Wärme. Auch in den Gewässern vor Ostgrönland ereignete sich ein ungewöhnliches Ereignis. Fischer und Biologen gingen während einer Untersuchungsfahrt für Makrelen auch 3 grosse Blauflossenthunfische in die Netze. Die Anwesenheit dieser Fischart in grönländischen Gewässern ist ein äusserst seltenes Ereignis und es gibt keine wissenschaftlichen Belege für die Anwesenheit von Thunfischen in der Dänemarkstrasse.

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Eis in der Arktis – anhaltender Rückgang

Die Meereisfläche in der Arktis ist in diesem Jahr auf ein Sommerminimum von etwa 5,0 Millionen Quadratkilometern zurückgegangen. Dieser Wert liegt rund 1,6 Millionen Quadratkilometer über dem Negativrekord aus dem Jahr 2012, bestätigt aber nach Einschätzung der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom AWI und Lars Kaleschke vom Hamburger Exzellenzcluster für Klimaforschung (CliSAP) den langfristigen Abwärtstrend in der Arktis. Die Winter-Eisdecke des Südpolarmeeres dagegen ist auf eine Fläche von 20,0 Millionen Quadratkilometern angewachsen, berichten die Wissenschaftler. Sie übertrifft damit das 30-Jahre-Maximum aus dem vergangenen Jahr.

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Rätsel um schnellen Klimawechsel während der letzten Eiszeit gelöst?

Mehr als 100.000 Jahre herrschten überwiegend kalte Temperaturen auf der Erde und doch war die letzte Eiszeit immer wieder von warmen Klimazuständen unterbrochen. Seit langem versuchen Wissenschaftler zu ergründen, warum es in dieser Phase der Erdgeschichte in hohen nördlichen Breiten innerhalb weniger Jahrzehnte drastische Temperatursprünge von bis zu zehn Grad Celsius gegeben hat. Eine Forschergruppe des AWI konnte diese Klimawechsel während der letzten Eiszeit nun erstmals in mehreren Modellläufen nachvollziehen. Überraschendes Ergebnis: Geringe Änderungen in der Grösse des arktischen Eisschildes können ausreichen, um die abrupten Klimaschwankungen auszulösen.

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