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Polarlichter auf dem Saturn

Der amerikanischen Raumsonde «Cassini» sind einzigartige Aufnahmen gelungen. Die Sonde filmte das spektakuläre Himmelsfeuerwerk über dem Nordpol des Saturn. Die Polarlichter auf dem zweitgrössten Planeten sind die grössten in unserem Sonnensystem. Polarlichter sind nicht nur auf der Erde hübsch anzusehen. Im Sonnensystem sind sie durchaus verbreitet und wurden neben dem Saturn auch auf dem Mars und Jupiter schon mehrfach beobachtet.

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Arktisroute jetzt für Handelsschiffe

Zum ersten Mal lichteten Ende dieses Sommers zwei Frachtschiffe ihren Anker, um die Nordostpassage entlang der eurasiatischen Arktisküste zu befahren. Dies war bereits für holländische Navigatoren des 16. Jahrhunderts eine Traumroute – aber sie blieb seit jeher durch Packeis unpassierbar. Der dramatische Schwund der arktischen Meereiskappe führt nun erstmals dazu, dass diese neue Verbindung zwischen Europa und Ostasien ausgekundschaftet werden kann; sie ist um etwa einen Drittel kürzer als die herkömmliche Route via Suezkanal.

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Noch nie so wenig Eis in der Arktis

Mit den kürzer werdenden Tagen geht auch die Saison der Eisschmelze in der Arktis zu Ende. Am 12. September registrierten Satellitenaufnahmen das Minimum in der diesjährigen Meereisbedeckung von 5,1 Millionen Quadratkilometern im Nordpolarmeer. Damit bestätigt sich die Entwicklung aus den letzten drei Jahren, dass die Eisausdehnung am Ende des Sommers nur noch etwa 70 Prozent des langfristigen Mittelwertes der Jahre 1979 bis 2000 beträgt.

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Gene aus dem Eis

Schon in der Vergangenheit gelang es Forschern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in internationaler Zusammenarbeit, das Genom einer Meereisalge und eines Meereisbakteriums zu sequenzieren und damit wertvolle Erkenntnisse über die genetische Anpassung an die extreme Umwelt von Arktis und Antarktis zu erlangen. Nun werden sie noch einen Schritt weiter gehen und erstmals ein polares Metagenom entschlüsseln, also die Gesamtheit aller Erbanlagen, die in einer kompletten Lebensgemeinschaft im Meereis vorhanden sind.

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Havarie vor der Bäreninsel

Das Kühlschiff «Petrozavodsk» der russischen Fischereiflotte geriet in der Barentssee in Seenot. Das Schiff lief an der Bäreninsel auf Klippen auf und wurde dabei schwer beschädigt. Die Besatzung konnte jedoch durch die norwegische Küstenwache gerettet werden.

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Sind die Eisbären noch zu retten?

Hinter verschlossenen Türen wollen die Polarstaaten neue Wege zur Rettung der akut vom Klimawandel bedrohten Eisbären finden.

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Dramatische Zunahme der Küstenerosion in Alaska

An einem Küstenstück in Alaska haben Forscher dramatische Abbruchraten beobachtet. Diese betragen bis zu 24 Meter pro Jahr. Der Landverlust scheint schneller zu werden. Bleibt die Frage, ob auch andere Teile der immer wärmer werdenden Arktis ähnlich hart getroffen werden.

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Am 1. März 2009 ging das 4. Internationale Polarjahr zu Ende

Das Klimasystem der Erde zu verstehen, ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Die Polargebiete spielen dabei eine entscheidende Rolle. Schmilzt das Eis an den Polkappen, steigt der Meeresspiegel und grosse Küstengebiete werden unbewohnbar. Tauen die Dauerfrostgebiete, werden riesige Mengen des Klimagases Methan freigesetzt. Wie es um die Polargebiete bestellt ist, hat folglich unmittelbaren Einfluss auf unser Leben.

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Stickstoff: Klimazeitbombe in der Tundra

Es müssen nicht immer Kohlenstoffe sein. Laut einer aktuellen Studie bedrohen Stickstoffe, die aus bisher gefrorenen Permafrostböden in Sibirien und Kanada freigesetzt werden können, das Weltklima. Wissenschaftler aus Finnland und Russland haben herausgefunden, dass aus den Tundren neben Kohlendioxid auch das etwa 300-mal klimawirksamere Distickstoffoxid entweicht. N2O ist auch als Lachgas bekannt.

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Klimawandel nimmt in der Arktis dramatische Ausmasse an

Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. Die Schmelze der Eisberge erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert. Für das laufende Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Messungen.

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