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Wenig Eis: Eisbären kommen nicht in die Kinderstuben

Die aktuelle Eiskarte sieht um Spitzbergen herzzerreissend weiss aus. Nachdem 2014 ein gutes Eisjahr gewesen ist, mit viel Eis vor allem im Osten Spitzbergens, enttäuscht der Frühwinter 2015 in Sachen bislang auf ganzer Linie.

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Milliarden Jungfische unter dem arktischen Meereis

Mit einem neuen Fanggerät ist es Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Institutes erstmals gelungen, Polardorsche direkt unter dem arktischen Meereis zu fischen und im Anschluss ihre Verbreitung und Herkunft zu ermitteln. Diese Daten sind von fundamentaler Bedeutung, weil der Polardorsch als Nahrung für Robben, Wale und Seevögel eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz der Arktis spielt. Die Studie, welche kürzlich im Fachmagazin Polar Biology erschienen ist, zeigt, dass sich unter dem Eis ausschliesslich Jungtiere aufhalten. Die Forscher fürchten, dass dieser wichtige Lebensraum im Zuge des Klimawandels verloren gehen könnte.

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Erste hindernisreiche Eisbärenzählung seit 11 Jahren auf Svalbard beginnt

Nach mehr als 11 Jahren findet die erste Zählung der Eisbären im Bereich der Barents See endlich statt. Forscher von des norwegischen Polar Instituts werden Bären betäuben und Sender implantieren.

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Eisbär bricht Tauchrekord

Ein hungriger Eisbär hat den bisherigen Rekord von 72 Sekunden Luftanhalten gebrochen. Er wurde beobachtet wir er 3 Minuten und 10 Sekunden tauchte.

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Eisbären auf Spitzbergen haben Delfine zum fressen gern

Der König der Arktis hat ein breites Nahrungsspektrum. Durch die Weite der Region und das harsche Klima, benötigen Eisbären eine energiereiche Nahrungsquelle, die meist aus Robben und ihrer dicken Fettschicht besteht. Aber Robben sind nicht die einzigen Bewohner mit einer leckeren Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Auch die anderen marinen Säugetiere, Wale und Delfine, haben Fett als Isolationsmaterial. Doch wie kann ein Eisbär ein rein aquatisches Tier jagen? Eine Gruppe von norwegischen Forschern hat zufälligerweise die Antwort dazu gefunden und ein bisher unbekanntes Verhalten beobachten können.

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Steigende Quecksilbermengen bedrohen Elfenbeinmöwen

Elfenbeinmöwen sind echte Polarbewohner und finden sich in den höchsten Breitengraden. Diese markanten weissen Vögel halten sich häufig in der Nähe von Eisbären und Robben auf und ernähren sich von deren Überresten. Ihr ökologischer Status steht gemäss der Roten-Arten-Liste der IUCN auf «gering gefährdet». Doch in Kanada könnten die Vögel sogar bald verschwunden sein. Nur noch 500 Tiere sind dort zu finden. Als Grund für den dramatischen Rückgang der Elfenbeinmöwen könnten nach Angaben eines Biologen die steigenden Quecksilbermengen verantwortlich sein.

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Kein Eis für Walrosse

Eine negative Nachricht über Eisverluste in der Arktis jagd die nächste. Kurz nachdem Berichte über fehlendes Eis in Russland und im Bereich der Beringstrasse die Runde machte, kam Anfang Oktober 2014 die nächste Schreckensmeldung – kein Eis für Walrosse vor der Küste von Alaska.

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Eisbärenforschung in Spitzbergen

Jedes Jahr forschen Biologen des norwegischen Polarinstituts in Spitzbergen an Eisbären, indem sie die Tiere von Hubschraubern aus betäuben, um sie dann zu vermessen, Proben zu nehmen und teilweise mit Sendern zu versehen, mit deren Hilfe die Wanderungen verfolgt werden können.

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Klimaerwärmung bedroht Walrosse

Nach den Eisbären bekunden nun auch in der Arktis beheimatete Walrosse Mühe mit dem Klimawandel. Diese könnten nach Einschätzung der Umweltschützer die durch die globale Klimaerwärmung anhaltende Eisschmelze kaum überleben.

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Schlechte Aussichten für Eisbären

Die Temperaturen steigen und das Packeis schmilzt – es sind immer wieder besorgniserregende Meldungen, die uns aus der Arktis erreichen. Der Lebensraum der Eisbären wird immer kleiner. Erschwerend kommt hinzu, dass die Jagd auf die weissen Bären in vielen Regionen noch immer erlaubt ist. Das muss sich ändern.

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