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Iss jetzt, bezahl später: Verzögerte Erwärmungseffekte der Arktis bei Zugvögeln

Knuttstrandläufer sind eine bemerkenswerte Vogelart, die jedes Jahr mehr als 5‘000 Kilometer weit fliegen. Von ihren Brutgebieten auf der Taimyr-Halbinsel im russischen Sibirien fliegen die Watvögel bis nach Mauretanien oder sogar bis Australien oder Neuseeland, je nach Unterart. Aufgrund der sich erwärmenden Arktis werden die Tiere immer kleiner und einer neuen Studie zufolge bezahlen die Vögel den Preis für diese Verkleinerung erst, wenn sie in ihrem Winterquartier im Süden ankommen.

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Grosses Vogelsterben entlang der Küste Alaskas verwirrt Forscher

Die Arktis ist eine unbarmherzige und unerbittliche Umwelt mit harschen Bedingungen, aber auch ein reiches Futtergebiet im Sommer. Viele Seevögel verbringen die Sommermonate in der Arktis, um zu brüten und zu fressen, angelockt von den nährstoffreichen Gewässern entlang der Küste Alaskas. Doch seit letztem Jahr haben Forscher ein massives Vogelsterben besonders unter den Trottellummen (Uria aalge) beobachtet. Zuerst noch als ein einmaliges Ereignis abgetan, wurden an immer mehr Stellen entlang der Küste tote Vögel gefunden. Das neueste Gebiet, das betroffen wurde, ist der Katmai National Park in der Südwestecke von Alaska. Die Wissenschaftler haben keine Erklärung für das Massensterben.

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Eisbären müssen länger hungern wegen Klimawandel

Eisbären sind bis anhin perfekt an ihren harschen Lebensraum angepasst gewesen, auch energetisch gesehen. Die Sommerzeit, wenn alle anderen Tiere in einer Zeit des Überflusses schwelgen, fasten Eisbären und müssen von ihren Reserven des Winters leben. Doch wegen des Klimawandels werden die Sommer länger – und die Tiere schwächer.

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Von Bären und Menschen: Erfolgreicher Schutz von Bären und Menschen voreinander

Eisbären haben einen einzigartigen Status in der Sicht der Menschen. Auf der einen Seite werden sie von den arktischen Völkern verehrt und andere geben viel Geld aus, sie zu sehen; auf der anderen Seite werden sie gefürchtet und verabscheut, weil sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und der König der Arktis sind. Die Probleme zwischen Menschen und Bären sind alt und werden durch den Klimawandel noch schlimmer. Besonders in der Hudson Bay, bevor sie zufriert, stellten Bären eine Bedrohung für die kleinen Gemeinden dar und die Menschen erschossen die Tiere. Doch seit 2010 hat WWF Kanada eine erfolgreiche Kampagne am Laufen, um Begegnungen zwischen Mensch und Bär zu reduzieren und damit die Opfer auf beiden Seiten

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Wenig Eis: Eisbären kommen nicht in die Kinderstuben

Die aktuelle Eiskarte sieht um Spitzbergen herzzerreissend weiss aus. Nachdem 2014 ein gutes Eisjahr gewesen ist, mit viel Eis vor allem im Osten Spitzbergens, enttäuscht der Frühwinter 2015 in Sachen bislang auf ganzer Linie.

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Milliarden Jungfische unter dem arktischen Meereis

Mit einem neuen Fanggerät ist es Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Institutes erstmals gelungen, Polardorsche direkt unter dem arktischen Meereis zu fischen und im Anschluss ihre Verbreitung und Herkunft zu ermitteln. Diese Daten sind von fundamentaler Bedeutung, weil der Polardorsch als Nahrung für Robben, Wale und Seevögel eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz der Arktis spielt. Die Studie, welche kürzlich im Fachmagazin Polar Biology erschienen ist, zeigt, dass sich unter dem Eis ausschliesslich Jungtiere aufhalten. Die Forscher fürchten, dass dieser wichtige Lebensraum im Zuge des Klimawandels verloren gehen könnte.

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Erste hindernisreiche Eisbärenzählung seit 11 Jahren auf Svalbard beginnt

Nach mehr als 11 Jahren findet die erste Zählung der Eisbären im Bereich der Barents See endlich statt. Forscher von des norwegischen Polar Instituts werden Bären betäuben und Sender implantieren.

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Eisbär bricht Tauchrekord

Ein hungriger Eisbär hat den bisherigen Rekord von 72 Sekunden Luftanhalten gebrochen. Er wurde beobachtet wir er 3 Minuten und 10 Sekunden tauchte.

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Eisbären auf Spitzbergen haben Delfine zum fressen gern

Der König der Arktis hat ein breites Nahrungsspektrum. Durch die Weite der Region und das harsche Klima, benötigen Eisbären eine energiereiche Nahrungsquelle, die meist aus Robben und ihrer dicken Fettschicht besteht. Aber Robben sind nicht die einzigen Bewohner mit einer leckeren Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Auch die anderen marinen Säugetiere, Wale und Delfine, haben Fett als Isolationsmaterial. Doch wie kann ein Eisbär ein rein aquatisches Tier jagen? Eine Gruppe von norwegischen Forschern hat zufälligerweise die Antwort dazu gefunden und ein bisher unbekanntes Verhalten beobachten können.

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Steigende Quecksilbermengen bedrohen Elfenbeinmöwen

Elfenbeinmöwen sind echte Polarbewohner und finden sich in den höchsten Breitengraden. Diese markanten weissen Vögel halten sich häufig in der Nähe von Eisbären und Robben auf und ernähren sich von deren Überresten. Ihr ökologischer Status steht gemäss der Roten-Arten-Liste der IUCN auf «gering gefährdet». Doch in Kanada könnten die Vögel sogar bald verschwunden sein. Nur noch 500 Tiere sind dort zu finden. Als Grund für den dramatischen Rückgang der Elfenbeinmöwen könnten nach Angaben eines Biologen die steigenden Quecksilbermengen verantwortlich sein.

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