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Am Dienstag 21.8.2012, kam es auf Spitzbergen zu einem folgenschweren Unfall am Esmarkbreen (Esmark Gletscher). Touristen kreuzen zusammen mit ihren Guides in Zodiacs vor der Gletscherfront als sich ein grösserer Eisbrocken aus der zirka 25 Meter hohen Abbruchkante löste.

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Der Ort liegt etwa 40 Kilometer westlich von Longyearbyen, auf der Nordseite des Isfjordens auf Spitzbergen. Der Unfall ereignete sich, als die insgesamt zwölf Touristen mit zwei Schlauchbooten wohlmöglich zu nahe an die Front des Esmark Gletscher fuhren. Als der Gletscher kalbte traf ein herunterfallendes Eisstück die sich im Schlauchboot befindende Frau. Ob dies die wirkliche Todesursache war wird nun untersucht.

Die Behörden wurden um 10.20 über den Vorfall benachrichtigt. «Die Meldung war ein wenig unklar, als der Notruf einging. Als wir benachrichtigt wurden, war von einer toten Person die Sprache», sagte der diensthabende Sysselmann Per Andreassen.

Mit dem Super Puma Helikopter flogen sie zum Unglücksort, mit an Bord ein Arzt und eine Krankenschwester. Als diese am Unglücksort eintrafen kam jede Hilfe zu spät und der Arzt konnte nur noch den Tod der Touristin feststellen. Eine weitere Person an Bord des Schlauchbootes wurde ebenfalls verletzt. Diese stellte sich als nicht als so gravierend dar, trotzdem wurde dies mit dem Ambulanzflugzeug nach Tromsø geflogen.

Zodiacfahrten sind bei den Touristen sehr beliebt. Wie man nun sieht, bei nicht einhalten der nötigen Sicherheitsabstände nicht immer ungefährlich. (Symbolbild)
Zodiacfahrten sind bei den Touristen sehr beliebt. Wie man nun sieht, bei nicht einhalten der nötigen Sicherheitsabstände nicht immer ungefährlich. (Symbolbild)

Die Untersuchungen werden nun zeigen ob bei der Zodiacfahrt zu nahe an den Gletscher gefahren wurde. Die Touristen und Crewmitglieder wurden gebeten Bild- und Filmmaterial, welches während des Unfalls entstand, den Behörden zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Svalbardposten