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Expedition Quest und Tod

Die «Quest» verliess am 17. September 1921 London, und eine jubelnde Menschenmenge winkte ihnen von den Piers zu. An Bord waren einige der Teammitglieder der Expedition Endurance: Frank Wild, J. A. McIlroy, der Schiffsarzt, und Tom Green, der Koch. Auch Hussey, Macklin, Mclead und Kerr sowie Worsley, der wieder als Kapitän diente, waren Shackletons Ruf gefolgt. Die «Quest» hatte kein konkretes Expeditionsziel, vielmehr schien es zu einer Art Erinnerungsreise für die ehemaligen Expeditionsteilnehmer zu werden. Sie legten in South Georgia an der Station von Grytviken an, dem Hafen, an dem sie während der «Expedition Endurance» einen Monat auf besseres Wetter gewartet hatten und mit ihren Schlittenhunden trainierten.
In der Nacht des 5. Januar verstarb Shackleton an einem schweren Herzanfall. Er wurde in Grytviken auf Anordnung seiner Ehefrau Emily zwischen den Gräbern norwegischer Walfänger begraben. Sie entschied, dass er da seine letzte Ruhe finden sollte, wo er sich am wohlsten gefühlt habe. Vermutlich litt Shackleton zeitlebens unter einem Herzleiden. Er suchte jedoch nie einen Arzt auf, weil er vermutlich Angst hatte, dass dieser ihm seine Expeditionen verbieten könnte.

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Expedition Discovery (1901 – 1904)

Robert Falcon Scott und Clements Markham suchten erfahrene Seeleute für eine für das Jahr 1901 geplante Reise in die Antarktis. Shackleton war zwar erfahren, allerdings nur Offizier der in Scotts und Markhams Augen minderwertigen britischen Handelsflotte. Shackleton war in der Lage, in Llewellyn Longstaff, Vater eines Kollegen und einer der grosszügigsten Sponsoren, der mit 25'000 Pfund einen namhaften Betrag in die Expedition einfliessen liess, einen Fürsprecher zu finden, der ihm zu einem Treffen mit Clements Markham verhalf. Und so, wie Shackleton mit seinem extrovertierten Charme jenen Longstaff für sich eingenommen hatte, konnte er auch Clements Markham überzeugen. «Er ist ein stahlharter junger Mann mit hohen Prinzipien, voller Fleiss und ein ausdauernder Arbeiter» fasste Markham seinen Eindruck von Shackleton zusammen.

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Expedition Nimrod (1907 – 1909)

Neuer Aufbruch in die Antarktis. In seiner Expeditionserzählung «The Heart of the Antarctic», welche die Erlebnisse der ersten von Shackleton geleiteten Antarktis-Expedition wiedergeben, erwähnt er als Motivation für den erneuten Aufbruch nach Süden einzig die Erweiterung des Wissens über diesen noch unbekannten Kontinent

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Die Endurance

Die Endurance war das dreimastige Expeditionsschiff und neben der Aurora eines der Schiffe für die «Imperial Trans-Antarctic Expedition», auch bekannt als «Expedition Endurance» die unter der Leitung von Ernest Henry Shackleton stand und trotz ihres Fehlschlages grosse Bekanntheit erlangt hat.

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Expedition Endurance (1914 – 1917)

Als Shackleton von seiner ersten Expedition zurückkehrte, war er sicher, dass entweder Scott oder Amundsen den Südpol erreichen würden, bevor er eine weitere Expedition durchführen könnte. Für ihn verblieb daher als letzte noch nicht vollbrachte Leistung die Durchquerung des antarktischen Kontinents.

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Shackletons Plan (1914)

Die Ross Sea Party hatte den Auftrag mit der «Aurora» in die Ross Sea-Basis im McMurdo-Sund auf der anderen Seite des Kontinents fahren. Nach der dortigen Landung sollten die Männer «Depots auf der Route der Durchquerungsgruppe anlegen, einen Marsch nach Süden machen, um den Männern von Shackleton zu helfen und geologische und andere Beobachtungen machen». Die Rolle der Ross Sea Party war lebenswichtig. Shackletons Gruppe sollte lediglich Vorräte mitnehmen, die sie bis zum Fuss des Beardmore-Gletschers bringen würden. Ihr Überleben auf den letzten 650 Kilometern zur Basis in der Ross Sea würde von den bei zuvor vereinbarten Koordinaten gelegten Depots über das Ross-Schelfeis hinweg abhängen.

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Biografie Ernest Henry Shackleton

Sir Ernest Henry Shackleton ist am 15. Februar 1874 in Kilkea, County Kildare Irland geboren, verstorben ist Shackleton nach einem schwere Herzversagen am 5. Januar 1922 in Grytviken auf South Georgia, wo er auch beerdigt wurde. Er war ein britischer Polarforscher irischer Abstammung.

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Flug in die Antarktis

Wer die Antarktis erreichen will, muss sich den Zutritt zum eisigsten, entlegensten und unwirtlichsten Kontinent auf der Erde für gewöhnlich hart verdienen. Seit einem Jahr rückt eine neue Flugverbindung das ewige Eis im Süden näher.

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Loch in der Bordwand – Kreuzfahrtschiff nahe der Antarktis in Seenot

Die «Ushuaia» unter der Flagge Panamas geriet nahe der Antarktis in Seenot. Das Kreuzfahrtschiff mit 89 Passagieren und 33 Besatzungsmitgliedern an Bord sei nach der Kollision mit einem Felsen leckgeschlagen und verliere Treibstoff, meldete die Nachrichtenagentur Telam am Donnerstag. Es handele sich allerdings nur um ein kleines Loch in der Bordwand, und für die Menschen an Bord bestehe keine unmittelbare Gefahr, sagte der argentinische Admiral Daniel Alberto Martín dem Fernsehsender C5N.

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