pn en

Forschungseisbrecher Polarstern kehrt vorzeitig aus der Antarktis zurück

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern wird seine aktuelle Antarktis-Expedition früher als geplant beenden. Wegen hydraulischer Probleme beim Backbordantrieb kehrt das Schiff bereits Mitte März für Reparaturarbeiten nach Bremerhaven zurück.

Weiterlesen ...

Neues Unterwasserlabor zur Forschung von Übersäuerung der polaren Meeresböden

Was Kohlendioxid in unserer Atmosphäre verursacht, ist mittlerweile Allgemeinwissen. Aber die Auswirkungen auf unsere Ozeane sind weniger gut untersucht. Doch das soll sich nun ändern. Wissenschaftler werden einen zukünftigen Meeresboden unter dem Meereis in der Nähe der australischen Station Casey simuliere. Damit möchten sie die potentiellen Effekte der Meeresübersäuerung auf bodenlebende Meeresorganismen untersuchen.

Weiterlesen ...

Die Wärme, die aus der Tiefe kommt

Die Wassertemperaturen auf dem westantarktischen Schelf steigen. Grund dafür ist vor allem warmes Wasser aus größeren Tiefen, das im Zuge globaler Veränderungen jetzt vermehrt auf die flachen Schelfmeere gelangt. Dort könnte es von unten die Gletscherschmelze beschleunigen und noch mehr große Gletscher ins Rutschen bringen. Das zeigen Daten, die Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen aus Großbritannien, den USA und Japan jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Science veröffentlichen.

Weiterlesen ...

Nachfolgeschiff für den Eisbrecher Polarstern

Die Reederei F. Laeisz erhielt im Frühjahr 2014 den Zuschlag für die Beratungsleistung zum Entwurf und Bau eines zukünftigen deutschen Forschungseisbrechers. Ende Juni 2014 unterzeichneten Vertreter der Reederei und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven zusätzlich einen Vertrag für die Bereederung des Schiffes.

Weiterlesen ...

Südozean - Neuer biogeographischer Atlas

Ein neuer Atlas über die Meereslebewesen im Südozean wurden Anfang September 2014 vom Wissenschaftskomitee für Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research - SCAR) im neuseeländischen Auckland vorgestellt. Führende Meeresbiologen und Ozeangraphen aus aller Welt haben all ihr Wissen über das Vorkommen von Meeresbewohnern von Mikroben bis zum Wal zusammengetragen, darunter Forscher vom AWI in Bremerhaven.

Weiterlesen ...

Treibhausgase im Südpolarmeer

Auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff «Polarstern» vor der subantarktischen Insel Süd-Georgien hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von MARUM-Professor Gerhard Bohrmann mehr als 130 aktive Methanquellen am Meeresboden entdeckt. Es ist der erste Nachweis, dass das Treibhausgas Methan auch im Südpolarmeer aus dem Meeresgrund sprudelt. Die Wissenschaftlerinnen haben ihre Befunde kürzlich in den Earth and Planetary Science Letters publiziert.

Weiterlesen ...

Rekordrückgang der Eisschilde in Grönland und der Antarktis

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes haben mit Hilfe des ESA-Satelliten CryoSat-2 erstmals flächendeckende Karten der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis erstellt und dabei nachweisen können, dass die Eispanzer beider Regionen derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Insgesamt verlieren die Eisschilde pro Jahr rund 500 Kubikkilometer Eis. Diese Menge entspricht einer Eisschicht, die rund 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt.

Weiterlesen ...

Eisverlust mit Tiefenwirkung

An der Oberfläche scheint die Antarktis eine bewegungslose und eingefrorene Landschaft zu sein. Doch hunderte Kilometer in der Tiefe bewegt sich die Erde mit einer bisher ungekannten Geschwindigkeit, wie die Ergebnisse einer internationalen Forschergruppe zeigen konnten. Die Studie, die von der Universität Newcastle geleitet wurde in der Fachzeitschrift «Earth and Planetary Science Letters» veröffentlicht wurde, erklärt zum ersten Mal, warum die Aufwärtsbewegung der Erdkruste an der nördlichen antarktischen Halbinsel so schnell ist.

Weiterlesen ...

«Belgica Antarctica» - Grösstes Landtier der Antarktis

«Belgica Antarctica» ist ein echter Überlebungskünstler: Die Larven der Mücke trocknen im Eis der Antarktis nahezu völlig aus und überleben trotzdem. Zu verdanken haben sie ihre Widerstandsfähigkeit offenbar einer Besonderheit ihres Erbguts.

Weiterlesen ...

Klimawandeleffekte treffen auch Pelzrobben

Genetische Analysen bei Antarktischen Pelzrobben, zusammen mit jahrzehntelangen Überwachungsdaten, geben nun einen einzigartigen Einblick über die Effekte des Klimawandels auf eine Population von Topräubern. Veröffentlich in der Fachzeitschrift Nature zeigen die Resultate, dass sich die Robben im Zusammenhang mit Veränderungen der Nahrungsverfügbarkeit signifikant verändert haben, die wiederum mit den Klimabedingungen in Verbindung stehen. Dies führt insgesamt zu einem Rückgang der Population.

Weiterlesen ...