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Studie zum Klima in der Erdgeschichte

Die Strömungsgeschwindigkeiten des nördlichen Antarktischen Zirkumpolarstromes waren im Bereich der Drake Passage während der letzten Eiszeit um bis zu 40% gegenüber der heutigen Warmzeit reduziert. Das ist ein Ergebnis einer Studie von Dr. Frank Lamy vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und Kollegen, die Anfang Oktober 2015 im Fachjournal «Proceedings of the Natural Academy of Sciences of the United States of America» erschienen ist.

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CO2-Senke wiedererstarkt

Vor zehn Jahren befürchteten Wissenschaftler, dass die Leistung des Südlichen Ozeans erschöpft sein könnte, atmosphärisches Kohlendioxid aufzunehmen. Die Analyse neuerer Beobachtungen aber zeigt, dass diese Senke in den letzten Jahren wiedererstarkt ist.

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Forscher entwickeln eine neue Methode zur Überwachung der 'Gesundheit' der Schlefeise

Einem internationalen Forscherteam unter der Leitung einer neuseeländischen Wissenschaftlerin gelang es, einen mehre Jahrhunderte langen Datensatz über den Zustand der antarktischen Ross Schelfeises zu erstellen. Sie untersuchten dazu eine exotische Form von Meereis, das Plättchen-Eis. Der erste Datensatz dieser Art zeigt, dass im vergangenen Jahrhundert dieses wichtige Eisschelf weitgehend stabil war, ganz im Gegensatz zu Schelfeisen in anderen Teilen der Antarktis.

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Das Unsichtbare sichtbar machen

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und das Institut für Kartographie der Technischen Universität Dresden stellten Mitte August 2015 ihre gemeinsame 3D-Karte des Antarktischen Kontinents und des umgebenden Südpolarmeers bei der 27. Internationalen Kartografen Konferenz in Rio de Janeiro vor.

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Wolkenmessungen in der Antarktis

Vor kurzem wurde ein internationales Forschungsprojekt zur Charakterisierung von Wolken über dem Südlichen Ozean gestartet. Das Ziel des Projekts ist die Validierung von Satellitenmessungen und das verbesserte Einbeziehen von Wolkenprozessen des südlichen Ozeans in verschiedene Modelle.

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Warmes Wasser schmilzt den grössten Gletscher der Ostantarktis

Das Abschmelzen des westantarktischen Eispanzers durch warmes Wasser hat vor kurzem für grosses Aufsehen gesorgt. Auf der anderen Seite ging man bisher davon aus, dass die ostantarktische Eisdecke gegenüber dieser Form der Schmelze relativ immun sei. Doch nun haben neue Forschungsergebnisse australischer Wissenschaftler gezeigt, dass der Tottengletscher, der grösste der Ostantarktis, wegschmilzt.

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Penguin Watch: Das geheime Leben der Pinguine

Eines der Highlights bei einer Antarktisreise ist das Beobachten von Pinguinen in ihren Kolonien. Oft stellt man sich dann die Frage, wieviel Pinguine eigentlich in einer entsprechenden Kolonie leben und wie ihr geheimes Leben aussieht? Mehr als 1.5 Millionen Freiwillige aus der gesamten Welt haben im einzigartigen Projekt «Penguin Watch» mitgemacht, Antworten auf diese Fragen in 175‘000 Bildern zu finden.

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Klimawandel bedroht einzigartige Pflanzenarten auf Macquarie Island

Neue Forschungsergebnisse, die in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht worden sind, zeigen, dass Polsterpflanzen und Moose auf Macquarie Island, einer subantarktischen Insel, durch den Klimawandel stark zurückgegangen sind. Diese Pflanzen sind einzigartig und können normalerweise hunderte Jahre alt werden.

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Antarktisches Eis gibt Einblick in 1 Million Jahre Klimageschichte

Zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft besser zu verstehen sind Forscher der Princeton Universität gegangen. Sie konnten eine Million Jahre altes Eis aus der Antarktis gewinnen, welches Luft und Klimainformationen in kleinen Luftblasen aus dieser Zeit enthält. Ihre Forschungsergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlicht worden und geben einen Einblick in die klimatische Vergangenheit der Erde.

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Wissenschaftler planen einen Blick unter das Rosseisschelf

Das Rosseisschelf, eine dicke, schwimmende Eiszunge mit der Grösse Spaniens, ist die grösste derartige Barriere rund um Antarktika. Sie verhindert, dass viele Gletscher ungehindert ins Meer fliessen würden. Doch was unter dem Eis liegt, namentlich der Meeresboden, ist noch weitgehend unbekannt. Doch der Boden ist mitbestimmend, wie schnell das Schelf abschmelzen könnte. Das Eis ist für Schiffe unpassierbar und das Wasser unter dem Eis blockiert Radarwellen. «Es ist der unbekannteste Teil Meeresboden der Welt», erklärt Robin Bell, eine Geophysikerin von der Columbia University in New York. Das soll sich nun mit einer neuartigen Untersuchung ändern.

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