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Penguin Watch: Das geheime Leben der Pinguine

Eines der Highlights bei einer Antarktisreise ist das Beobachten von Pinguinen in ihren Kolonien. Oft stellt man sich dann die Frage, wieviel Pinguine eigentlich in einer entsprechenden Kolonie leben und wie ihr geheimes Leben aussieht? Mehr als 1.5 Millionen Freiwillige aus der gesamten Welt haben im einzigartigen Projekt «Penguin Watch» mitgemacht, Antworten auf diese Fragen in 175‘000 Bildern zu finden.

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Klimawandel bedroht einzigartige Pflanzenarten auf Macquarie Island

Neue Forschungsergebnisse, die in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht worden sind, zeigen, dass Polsterpflanzen und Moose auf Macquarie Island, einer subantarktischen Insel, durch den Klimawandel stark zurückgegangen sind. Diese Pflanzen sind einzigartig und können normalerweise hunderte Jahre alt werden.

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Antarktisches Eis gibt Einblick in 1 Million Jahre Klimageschichte

Zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft besser zu verstehen sind Forscher der Princeton Universität gegangen. Sie konnten eine Million Jahre altes Eis aus der Antarktis gewinnen, welches Luft und Klimainformationen in kleinen Luftblasen aus dieser Zeit enthält. Ihre Forschungsergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) veröffentlicht worden und geben einen Einblick in die klimatische Vergangenheit der Erde.

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Wissenschaftler planen einen Blick unter das Rosseisschelf

Das Rosseisschelf, eine dicke, schwimmende Eiszunge mit der Grösse Spaniens, ist die grösste derartige Barriere rund um Antarktika. Sie verhindert, dass viele Gletscher ungehindert ins Meer fliessen würden. Doch was unter dem Eis liegt, namentlich der Meeresboden, ist noch weitgehend unbekannt. Doch der Boden ist mitbestimmend, wie schnell das Schelf abschmelzen könnte. Das Eis ist für Schiffe unpassierbar und das Wasser unter dem Eis blockiert Radarwellen. «Es ist der unbekannteste Teil Meeresboden der Welt», erklärt Robin Bell, eine Geophysikerin von der Columbia University in New York. Das soll sich nun mit einer neuartigen Untersuchung ändern.

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Wissenschaftler entwickeln einen «Zukunftsozean» unter dem Eis

Australische Wissenschaftler haben einen «Ozean der Zukunft» unter dem Eis entwickelt, um den Einfluss der Ozeanübersäuerung auf die am Meeresboden lebenden Organismen zu untersuchen.

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Atmosphärenflüsse verursachen schwere Schneestürme in der Ostantarktis

Atmosphärenflüsse sind extreme Wetterphänomene und waren für schwere Schneestürme in der Ostantarktis in den Jahren 2009 und 2011. Die daraus resultierte Schneemenge konnte zum Teil die massiven Eisverluste des antarktischen Eispanzers kompensieren.

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Risse im Larsen-C Schelfeis entdeckt

Ein langer Riss frisst sich derzeit durch das Larsen C-Schelfeis, eine der grössten schwimmenden Eiszungen an der Antarktischen Halbinsel. Wie AWI-Glaziologin Daniela Jansen und ein Team britischer Wissenschaftler im Online-Fachmagazin «The Cryosphere Discussions» berichten, droht der wachsende Spalt, das gesamte Schelfeis zu destabilisieren.

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Neues australisches Forschungsschiff

Das Südpolarmeer rund um die Antarktis hat einen massiven Einfluss auf das Klima der südlichen Halbkugel. Um die Atmosphäre über dem Südpolarmeer zu untersuchen, hat das CSIRO, die australische Forschungsgesellschaft ein neues Schiff, die 94 Meter lange zweckgebaute Investigator eingesetzt. Das Schiff, welches Platz für bis zu 60 Wissenschaftler und Hilfskräfte bietet, ist gerade erst von einer erfolgreichen Testfahrt im Eis der Antarktis nach Hobart zurückgekehrt.

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Blaues Blut im Eis – Wie ein antarktischer Krake in der Kälte überlebt

Eine antarktische Kraken-Art nutzt eine einmalige Strategie, um im eiskalten Wasser zu überleben. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), die jetzt im Open Access Fachmagazin «Frontiers in Zoology» erscheint. Die spezialisierten Blutpigmente des Kraken helfen laut der Studie dabei, dass die Art widerstandfähiger gegenüber dem Klimawandel ist als antarktische Fische oder andere antarktische Kraken.

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Das Rossmeer als mögliches Refugium für Kaiserpinguine während der letzten Eiszeit

Kaiserpinguine können den harten und eisigen Bedingungen des antarktischen Winters wiederstehen. Denn bereits im Herbst kommen sie auf das Festeis nahe des antarktischen Kontinents und beginnen mit ihrem Brutzyklus. Doch die Ergebnisse einer neuen Studie, die von einem internationalen Forscherteam durchgeführt wurde, zeigen, dass auch Kaiserpinguine eine Toleranzgrenze haben. Denn während der letzten Eiszeit existierten nur drei Populationen rund um Antarktika. Eine davon war wahrscheinlich im Gebiet des Rossmeers. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Global Change Biology veröffentlicht und ist auf breites Interesse gestossen.

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