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Die Suche nach dem ältesten Eis der Erde

In der Antarktis suchen international führende Eis- und Klimawissenschaftler nach dem ältesten Eis der Erde. Ihr Ziel ist es, einen Eiskern zu bohren der 1,5 Millionen Jahre in der Erdgeschichte zurückreicht. Ein solcher Bohrkern erlaubt, durch die Entschlüsselung vergangener Klimaprozesse, eine bessere Vorhersage des zukünftigen Klimas.

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Antarktisches Rätsel gelöst? Marine Fossilien im Gebirge geben Anlass zur Besorgnis um zuküftigen Meeresspiegelanstieg

Winzige marine Fossilien, die über die Oberfläche des Transantarktischen Gebirges verteilt sind, weisen auf die Möglichkeit eines beachtlichen Anstiegs des globalen Meeresspiegels als Folge der globalen Erwärmung hin. Dies besagt eine neue Studie, die sich einem alten Rätsel der Klimageschichte der Antarktis widmet.

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Wissenschaftler bestimmen den Beginn des aktuellen globalen Erwärmungstrends

Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung begann viel früher als bisher angenommen. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Erwärmung bereits vor etwa 180 Jahren einsetzte, kurz nach Beginn der Industriellen Revolution. Forscher in Australien fanden Beweise für den früher als angenommenen Beginn der Erwärmung, indem sie mehr als 500 Jahre Klimadaten aus Eisbohrkernen, Korallen, Sedimentschichten und Baumjahresringen analysierten.

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See-Elefanten helfen Wissenschaftlern das Rätsel um Tiefenwasser Produktion zu lösen

Antarktische See-Elefanten haben Wissenschaftlern bei ihrer Forschung assistiert die Rolle des schmelzenden Schelfeis hinsichtlich der Regelung der globalen Temperaturen zu verstehen. Die See-Elefanten trugen ozeanographische Messinstrumente auf dem Kopf während sie zur  Nahrungssuche in die Tiefe tauchten. Die so gesammelten Ergebnisse trugen dazu bei, eine neue Quelle von Antarktischem Tiefenwasser im Osten der Antarktis zu identifizieren.

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Kleine Fische im grossen Kontext des südpolaren Meeresökosystem

Das Südpolarmeer ist immer noch ein grosser weisser Fleck auf der Karte des Wissens, trotz seiner Wichtigkeit für das Weltklima und als Lebensraum für viele Meeresorganismen. Jetzt haben Wissenschaftler aus Australien und der europäischen Union ihre Kräfte gebündelt, um die Rolle von Mikronekton im marinen Nahrungsnetz zu erforschen. Dazu hielten sie Anfang September ihr erstes Treffen in Hobart ab. Das Mesopelagische Südpolarmeerbeute und –räuberprojekt (MESOPP) konzentriert sich auf Mikronekton, der aus kleinen Fischen, Krebstieren, Tintenfischen und Quallen besteht und zwischen 1 bis 20 Zentimeter gross ist.

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Antarktisches Meereis als potentielle Quecksilberquelle im Nahrungsnetz

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Methylquecksilber, ein starkes Neurotoxin, im Meereis im Südpolarmeer vorkommt. Die Ergebnisse sind die ersten ihrer Art, die zeigen, dass Meereisbakterien Quecksilber in Methylquecksilber umwandeln, welches viel toxischer ist und die marine Umwelt verseuchen kann, inklusive Fische und Vögel.

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Vom Winde verweht: Antarktisches Meereis treibt Ozeanströme an

Antarktisches Meereis ist permanent in Bewegung, weil kräftige Winde es von der Küste auf den offenen Ozean wegtreiben. Eine neue Studie aus der Fachzeitschrift Nature Geosciences zeigt, dass diese Eiswanderung für die globalen Meeresströmungen wichtiger ist, als bisher angenommen.

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Große Eisverluste von ostantarktischem Totten Gletscher möglich

Die Region des Totten Gletschers in der Ostantarktis ist der Auslass für eines der größten Eiseinzugsgebiete der Welt. Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt, dass zwei instabile Regionen unter dem Eis existieren. Dort hat sich der Gletscher in der Erdvergangenheit rasch zurückgezogen. Ein Rückzug heute hinter die instabile Region könnte als Konsequenz einen weiteren dramatischen Eisrückgang zur Folge haben mit einem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg von 2 oder sogar 4 Metern.

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Biologische Vielfalt rund um die Antarktische Halbinsel veröffentlicht

Erhebliche Umweltveränderungen und ausgeprägte natürliche Gradienten in physikalischen Merkmalen kennzeichnen das Seegebiet an der Antarktischen Halbinsel. Die Fachzeitschrift "Polar Biology" widmet der Region jetzt einen Sonderband, der eine große Vielfalt an Ergebnissen zur Ökologie des Südlichen Ozeans umfasst. Die Resultate dazu stammen von der „Polarstern“-Expedition im Jahr 2013.

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Krill ist nicht gleich Krill: Buckel- und Finnwale und ihre Ernährung in der Antarktis

Der Westantarktisteil des Südlichen Ozeans ist das Nahrungsgebiet zahlreicher Finn- und Buckelwale. Rund 5‘000 Finnwale und etwa 3‘000 Buckelwale wandern im Sommer in die eisfreien Gewässer. Diese Schätzungen stammen von neuesten Zählungen, die mit Hilfe von Hubschraubern in den antarktischen Gewässern durchgeführt worden sind. Gleichzeitig wurde auch eine Übersicht über Krill mit Hilfe von Schleppnetzen erstellt, um herauszufinden, ob die Verteilung der Wale und bestimmter Krebsarten miteinander zusammenhängen. Die Studie wurde von Helena Herr von der Universität Hannover geleitet und die Resultate in einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift Polar Biology veröffentlicht.

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