pn en

Neue Regelungen im Osten Spitzbergens

Über den laufenden Prozess, Verkehr im Osten Svalbards (Tourismus, Forschung) zu regeln, wurde schon mehrfach berichtet. Nach Ablauf der öffentlichen Hörungsfrist hat der Sysselmannen nun seine Stellungnahme veröffentlicht, die den weiteren Gesetzgebungsvorgang mit grosser Wahrscheinlichkeit wesentlich prägen wird. Entgegen der ursprünglichen Absicht lautet die Empfehlung nicht mehr, (organisierten) Tourismus im Osten auf wenige Stellen zu beschränken und den überwiegenden Teil der Fläche praktisch komplett zu sperren. Grund für diese Änderung ist die «dünne fachliche Begründung» sowie die ggf. zu erwartenden Konflikte. Stattdessen wird die Einrichtung von einem oder zwei grösseren Gebieten in Aussicht gestellt, in denen jeglicher Verkehr verboten ist, ähnlich wie dies in Kong Karls Land.
Der ursprüngliche Vorschlag stiess weitgehend auf Unverständnis und wurde von verschiedenen Seiten stark kritisiert. Die endgültige Entscheidung wird von der Regierung in Oslo getroffen.

Weiterlesen ...

Dritte chinesische Forschungsstation in der Antarktis

China hat mit der «Kunlun-Station» die dritte Forschungsstation in der Antarktis errichtet. Sie ist die erste im Binnenland des Kontinents und liegt auf 4093 Meter über Meer.

Weiterlesen ...

Militarisierung der Arktis

Wilde Stürme, unberechenbares Eis, Gefahr durch Schiffsunglücke: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der norwegische Admiral Trond Grytting, wie sich sein Land für die Herausforderungen in der Arktis wappnet - und wie es mit den Ambitionen Russlands in der Region umgeht.

Weiterlesen ...

Erderwärmung betrifft alle Regionen der Antarktis

Der Südpol ist die eisigste Region der Welt, doch nun präsentieren US-Wissenschaftler brisante Messdaten. Diese belegen, dass die Antarktis seit einem halben Jahrhundert als Ganzes wärmer wird. Zeitgleich berichten britische Forscher, dass ein gigantischer Eisbruch unmittelbar bevorsteht.

Weiterlesen ...

Eingeführte Tiere richten Schäden an

Dass kleine Eingriffe dramatische Folgen haben können, wird derzeit auf der australischen Macquarie-Insel im Südpazifik augenscheinlich. Dort hat sich in den vergangenen Jahren ein ökologisches Desaster ereignet. 40 Prozent der Insel haben sich demnach nachhaltig verändert – Schuld sind Katzen und Kaninchen.

Weiterlesen ...

Fassade der Neumayer-Station III vollständig montiert

Die neue deutsche Forschungsbasis Neumayer-Station III ist erstmals in ihrer endgültigen Form zu sehen. Mit der kompletten Montage der Aussenhülle ist in der Antarktis ein weiterer Meilenstein beim Bau der Station erreicht. Die Fassade schützt die beiden oberen, aus Containermodulen aufgebauten Stockwerke der Station vor den äusseren Witterungseinflüssen. Die weiteren Montagearbeiten an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betriebenen Station können nun weitgehend unabhängig vom antarktischen Wetter erfolgen.

Weiterlesen ...

LOHAFEX: Ein deutsch-indisches Kooperationsprojekt

Die Besatzung des Forschungsschiffes «Polarstern» ist auf dem Weg in den Südatlantik. Eigentlich soll sie dort die Antarktis mit Eisen düngen, um das Wachstum von Algen anzuregen. Derweil kommen aber Zweifel auf, ob das Düngen unbedenklich ist. Die Wissenschaftler sagen, ihr Experiment sei harmlos.

Weiterlesen ...

Forscher erstellen neue Seekarten

Die neu angefertigten Karten enthalten deutlich mehr Informationen als die alten Seekarten. Unter anderem sind auch Robben- und Pinguin-Kolonien eingezeichnet. Auch zur Orientierung an Land können die neuen Seekarten eingesetzt werden.

Weiterlesen ...

Vor 100 Jahren - Shackleton bricht Expedition ab

Bis zum 9. Januar 1909 hatten die Mitglieder der Nimrod Expedition grosse Probleme, wie den schwierigen Aufstieg auf den Beardmore-Gletscher, schlechtes Wetter, Nahrungsmangel oder Schwäche überstanden. Shackleton erkannte, dass eine Fortsetzung der Expedition den Tod ihrer Mitglieder bedeuten würde und brach den Vorstoss zum Südpol ab. Shackleton, Wild, Marshall und Adams hatten 88° 23′ S erreicht, einen Punkt, der nur 180 Kilometer von ihrem Ziel entfernt war.

Weiterlesen ...

Hirtenhunde als Pinguin-Beschützer

Australische Tierschützer haben die perfekten Beschützer für eine bedrohte Pinguinart gefunden: eine Gruppe von Hirtenhunden. Die Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde haben die Pinguine auf der Middle-Insel vor der Südküste wie eine Familie adoptiert.

Weiterlesen ...