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Große Veränderungen für die kleinsten Lebewesen im Südpolarmeer prognostiziert

Die zunehmende Erwärmung, stärkere Winde, die Ozeanübersäuerung und die Abnahme des Meereises wurden als große Bedrohungen für eine wichtige Schlüssel-Art im Südpolarmeer identifiziert – das Phytoplankton. Ein aktueller Übersichtsartikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Marine Science, beschäftigt sich mit den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf das Phytoplankton in verschiedenen Regionen des Südpolarmeers.

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Daten über die Arktis und den Klimawandel verschwinden von US-Webseiten

Das Arctic Institute (TAI) ist eine bekannte amerikanische Institution, die sich mit der komplexen Arktispolitik und –sicherheit befasst. Sie gilt auch als Informationsplattform für andere arktische Themen. Dazu hat sie ein internationales Netzwerk von Forschern und andere Arktis-Experten aufgebaut und nutzt deren Daten. Doch seit der Amtseinführung der neuen US-Verwaltung durch Präsident Trump hat dieses Netzwerk einen Vorschub an Datenschwund erfahren, vor allem zu den Themen US-Arktispolitik und Klimawandel. Alles weist auf die US-Behörden selber als die Schuldigen hin. Victoria Herrmann, die Präsidentin und Leiterin des Arctic Institute hat nun in einem offenen Artikel in der britischen Zeitung „The Guardian“ auf diese Tatsache hingewiesen.

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Der Klimawandel könnte zur Düngung der antarktischen Trockentäler führen

Während der Klimawandel weiter die Antarktis beeinflusst, könnten die Gletscherschmelze und das Tauen des Permafrost zu verstärkter Wasserverfügbarkeit für Böden und aquatische Ökosysteme in den McMurdo-Trockentälern führen. Dies würde einer Düngung gleichkommen, da somit auch verstärkt Nährstoffe für Organismen freigesetzt werden würden. Zu diesen Resultaten ist eine Studie des Dartmouth College gekommen, die jetzt in der Fachzeitschrift Antarctic Sciences veröffentlicht worden ist.

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Finnland wird übernimmt Leitung des Arktisrats von den USA

Der Arktisrat wurde von den Anrainerstaaten der Arktis als Forum ins Leben gerufen, in welchem man Aspekte rund um die Arktis diskutieren und Lösungen für Probleme finden soll, die über die Grenzen der Staaten hinaus gehen. Die Leitung des Rates wird alle zwei Jahre turnusmässig vergeben. Nun ist die Reihe an Finnland, den Rat zu präsidieren. Am nächsten Ratstreffen der Minister in Fairbanks, Alaska, wird die Stabübergabe von den USA an Finnland zelebriert. Damit übernimmt Finnland nicht nur die Leitung des Rates, sondern auch die Rolle des Klimaleaders.

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Eisausdehnung in der Arktis erreicht Rekordtief

Vor 5 Jahren ging die Nachricht um die Welt, dass die minimale Meereisausdehnung einen absoluten Tiefststand erreicht hatte. Jetzt hat auch die maximale Meereisausdehnung ein neues Rekordtief erreicht, gemäss den Daten des US National Snow and Ice Data Centers in Boulder, Colorado. Nur gerade 14.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans waren in diesem Winter mit Eis bedeckt.

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Antarktisches Tageslicht beeinflusst Schlaf- und Wachhormone

Die kontinuierlichen Tageslichtbedingungen im antarktischen Sommer sind dafür bekannt, physiologische Funktionen wie Schlafmuster und der Melatoninausschüttung, die mit dem zirkadianen Rhythmus und Schlaf verbunden ist, zu stören. Eine neu veröffentlichte Studie liefert nun Informationen, warum Menschen in dieser Region schlecht schlafen und deutet an, dass das Sozialverhalten auch eine Rolle spielt. Die Studie, die vor dem Druck in der Fachzeitschrift Journal of Applied Physiology auch online veröffentlicht wurde, ist zum APSselect Artikel dieses Monats erkürt worden.

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Sprung ins Glück: Warum Lummenküken sich in die Tiefe stürzen

Ein Lummenküken zu sein ist schon schwer. Man wächst auf einem kleinen Felssims auf einer hohen Klippe in der Arktis auf, umringt von Tausenden von Vögeln, wird Füchsen und Eismöwen und sogar Eisbären gejagt. Doch noch schlimmer ist es, wenn man sich bis zu hundert Meter und mehr in die Tiefe stürzen muss, bevor die Flügel ausgewachsen sind. Dieses Verhalten, der Lummensprung, hat Wissenschaftler immer wieder beschäftigt. Nun scheint man eine Antwort darauf gefunden zu haben.

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White Desert: Erstaunliches Luxus-Hotel in der Antarktis

Reisen in die Antarktis sind angesagt: Man kann mit einer Jacht dorthin fahren. Man kann am gleichen Tag kommen und gehen. Man kann sogar einen Rundflug für Silvester buchen. Und jetzt können gibt es die Möglichkeit in einem Fünf-Sterne-Hotel mit eigens angefertigten Möbeln und einer eigenen Flugzeugflotte zu übernachten. Das Gästebuch enthält Namen wie Prinz Harry und Bear Grylls.

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Glückliche Rettung durch kanadisches Militär in der Arktis

Die Arktis ist eine erbarmungslose, harsche Wildnis und sich in dieser Region zu bewegen benötigt viele Fähigkeiten, Ausrüstung und vor allem Erfahrung. Doch sogar die fähigsten Jäger und Bewohner der Arktis können in Situationen geraten, in denen der Unterschied zwischen Leben und Tod nur durch Glück bestimmt wird. Drei Jäger aus Hall Beach, Nunavut, waren Ende Februar in eine solche Lage geraten und wurden nur durch Zufall von kanadischen Militärs gerettet.

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Ältestes Pinguinfossil in Neuseeland entdeckt

Fossilien zu finden braucht viel Geduld, Kenntnisse der Geologie und der Frühgeschichte der Umgebung... oder einfach viel Glück. Ein Fossiliensammler in Neuseeland fand zufälligerweise im Gebiet des Waipara-Flusses in der Region Canterbury die Überreste eines riesigen Ur-Pinguins. Nach eingehenden Untersuchungen von Forschern aus Neuseeland und Deutschland wurde das Alter auf über 61 Millionen Jahre bestimmt. Gemäss der Forscher sah der Pinguin bereits den modernen, heutigen Königspinguinen sehr ähnlich, war aber rund 150 Zentimeter gross, etwa 30 Zentimeter mehr als die Kaiserpinguine heute. Die Resultate der Wissenschaftler bedeuten, dass die Entwicklung der Pinguine bereits früher auseinander ging, als bisher vermutet. Wahrscheinlich ist, dass sich die Pinguine schon zu den Zeiten der Dinosaurier von ihren nächsten Verwandten abgespalten hatten.

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