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Aus eins mach drei: Neue Daten zeigen drei Blauwalpopulationen in der Antarktis

Blauwale sind die grössten Tiere, die je auf der Welt gelebt haben. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese ikonische Art massiv im Südlichen Ozean bejagt und stark dezimiert. Seit dem Moratorium haben sich die Zahlen ganz langsam etwas erholt. Aber ist es immer noch unklar, wieviele Wale sich um die Antarktis tummeln. Ein australisches Forschungsteam hat nun neue genetische Daten veröffentlicht und entdeckten drei genetisch getrennte Populationen dieser stark gefährdeten Riesen.

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Neues Klimamodell sieht unaufhaltsamen Verlust des antarktischen Eispanzers

Der antarktische Eisschild und seine Verhalten in Bezug auf den Klimawandel hat in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt scheint es klar, dass die Entscheidungen, die von der Welt in diesem Jahrhundert getroffen werden, das Schicksal dieses massiven Eispanzers, der Antarktika bedeckt, bestimmen wird. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature, veröffentlicht worden ist, zeigt, dass ein weiterer Ausstoss von Treibhausgasen in den nächsten Jahrzehnten einen unaufhaltsamen Zusammenbruch des Eisschildes auslösen kann - und damit einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter bis 2100 und um bis zu 15 Meter bis 2500.

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Verliert Longyearbyen seinen Status „Tor zum Nordpol“?

Den Nordpol zu erreichen ist auch heutzutage eine Herausforderung aufgrund seiner Lage mitten auf dem Meereis des Arktischen Ozeans. Um dorthin zu gelangen, nutzen viele Reisende das russische Eiscamp Barneo, eine Treibeisstation, die schon seit 15 Jahren jedes Jahr errichtet wird. Normalerweise werden Passagiere und Material dorthin via dem Flughafen Longyearbyen transportiert. Doch in diesem Jahr mussten die Betreiber vielen Problemen entgegentreten, sowohl wegen Eis wie auch politischer Natur. Nun haben sie beschlossen, ihren Flugplan zu ändern und in Zukunft Flüge ab dem Franz-Josef-Land Archipel anzubieten.

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Grosses Vogelsterben entlang der Küste Alaskas verwirrt Forscher

Die Arktis ist eine unbarmherzige und unerbittliche Umwelt mit harschen Bedingungen, aber auch ein reiches Futtergebiet im Sommer. Viele Seevögel verbringen die Sommermonate in der Arktis, um zu brüten und zu fressen, angelockt von den nährstoffreichen Gewässern entlang der Küste Alaskas. Doch seit letztem Jahr haben Forscher ein massives Vogelsterben besonders unter den Trottellummen (Uria aalge) beobachtet. Zuerst noch als ein einmaliges Ereignis abgetan, wurden an immer mehr Stellen entlang der Küste tote Vögel gefunden. Das neueste Gebiet, das betroffen wurde, ist der Katmai National Park in der Südwestecke von Alaska. Die Wissenschaftler haben keine Erklärung für das Massensterben.

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Glaube in der Antarktis - Religion im Land des ewigen Eises

„Jenseits des 40. Breitengrades gibt es kein Gesetz, jenseits des 50. keinen Gott“. Aber selbst in der eisigen und kargen Landschaft der Antarktis haben die Entdecker und Wissenschaftler der Vergangenheit und Gegenwart Zeit für Gebet und Religion gefunden. Es gibt mindestens sieben Kirchen in der Antarktis. Dies sind die südlichsten Orte der Andacht in der Welt.

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Schlechte Aussichten für den ostantarktischen Eispanzer

Bis anhin galt der ostantarktische Eisschild als „Schlafender Gigant“. Gemäss einer neuen Studie ist der riesige Eispanzer bei dem aktuell steigenden CO2-Level von der Schmelze bedroht. Mengen von 600 ppm CO2 in der Atmosphäre können zu einem rapiden Abschmelzen des Eisschildes führen und in sehr kurzer Zeit den Meeresspiegel um mehrere zehn Meter ansteigen lassen.

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Schweizer Polarinstitut offiziell ins Leben gerufen

Lange Zeit galt die Polarforschung in der Schweiz als wissenschaftliches Stiefkind, trotz herausragender und international anerkannter Wissenschaftler wie der Klimatologe Professor Thomas Stocker oder dem Leiter des WSL, Professor Konrad Steffen. Nun hat aber auch die Schweiz ihr eigenes Polarinstitut offiziell an einer Pressekonferenz ins Leben gerufen. Unter der Federführung von Polarforscher und Unternehmer Frederik Paulsen wurde das Swiss Polar Institute (SPI) der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig stellten die Initianten auch das erste Grossprojekt des SPI vor: eine 3-monatige wissenschaftliche Expeditionsfahrt durch das gesamte Südpolarmeer zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels und der Verschmutzung des Südlichen Ozeans.

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Buckelwale am Buffet: Forscher beobachten Wale in einem Krill-Superschwarm

Das grösste Tier ernährt sich von einem der kleinsten Tiere im Meer: Wale in den eiskalten Gewässern des Südlichen Ozeans fressen vor allem Krill, ein nur wenige Zentimeter langes Krebstier. Eine Essensbuffet er anderen Art erlebten vor kurzem australische Wissenschaftler auf einer Forschungsfahrt zu den Kerguelen: Ein Superschwarm von Krill zog mehr als 100 Buckelwale an.

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Eisbären müssen länger hungern wegen Klimawandel

Eisbären sind bis anhin perfekt an ihren harschen Lebensraum angepasst gewesen, auch energetisch gesehen. Die Sommerzeit, wenn alle anderen Tiere in einer Zeit des Überflusses schwelgen, fasten Eisbären und müssen von ihren Reserven des Winters leben. Doch wegen des Klimawandels werden die Sommer länger – und die Tiere schwächer.

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Reise in die Antarktis

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Diese Weisheit gilt ganz besonders, wenn man sich in die Fussstapfen der grossen Antarktisforscher begibt und die Region um die antarktische Halbinsel erkunden möchte. Von den Falklandinseln bis jenseits des südlichen Polarkreises erstreckt sich eine geheimnisvolle, wunderschöne Wildnis, die praktische jeden Besucher in ihren Bann schlägt. Wenn man sich aber vorbereiten möchte auf diese grosse Reise, merkt man schnell, dass die Literatur dazu recht bescheiden ist. In diese Lücke stösst nun das Buch von Karl-Heinz Herhaus. In zwei Bänden werden die unterschiedlichen Gebiete dieser Region vorgestellt, Landplätze mit Karten erklärt, viel Wissenswertes vorgestellt. Dadurch erhält der zukünftige Antarktisreisende insgesamt einen runden Einblick in dieses exotische Reiseziel.

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