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  • Neue Lawine trifft Longyearbyen

    Gestern mittag um 12:15 ging eine massive Lawine in Longyearbyen ab und traf mehrere Häuser am Ortsrand an der Strasse Vei. Dabei wurde niemand verletzt, aber zumindest eines der Häuser wurde durch die Lawine zerstört. Auch einige Fahrzeuge wurden von den Schneemassen zerstört. Schon seit einiger Zeit hatte das Wetter sich von seiner schlechten Seite gezeigt: Schnee, stark wechselnde Temperaturen, Wind und sogar uncharakteristischer Regen sorgten für entsprechende Bedingungen. Vor einigen Tagen hatten die Behörden die Gefahrenstufe auf 4 gesetzt und davor gewarnt, sich in der Nähe von steilen Hängen aufzuhalten. Noch allzu lebendig sind die Erinnerungen an die letzte Lawine, die nur ein paar hundert Meter weiter unten von der jetzigen Stelle vor Weihnachten 2015 mehrere Häuser zerstört hatte und dabei 2 Todesopfer gefordert hatte. Einwohner, die unterhalb des Sukkertoppens residieren, dem markanten Hügel Longyearbyens, sind nun bis auf weiteres in der Gemeindehalle untergebracht....

Riesiger Eisberg steht kurz vor seiner Geburt in der Antarktis

Vor rund zwei Jahren wurde ein riesiger Riss im Larsen C Eisschelf auf der Ostseite der antarktischen Halbinsel entdeckt. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Riss sich in den letzten Monaten schneller als erwartet vergrössert hat. Lediglich 20 km Eis sind noch übrig, bevor einer der grössten Eisberge entstehen wird. Satellitenaufnahmen vom Dezember 2016 zeigen, dass der resultierende Eisberge eine Fläche von mehr als 5‘000 km2 umfassen wird und bald abbrechen wird.

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Eine bedrohte Seevogelart legt bei der Futtersuche tausende von Kilometern zurück

Wissenschaftler auf der subantarktischen Macquarie Insel haben zum ersten Mal Satellitensender verwendet, um das Verhalten des Grausturmvogels, einer bedrohten Seevogelart, bei der Nahrungssuche zu studieren. Der Grausturmvogel ist ein mittelgroßer Seevogel, wiegt ungefähr ein Kilogramm und brütet auf Macquarie Island, zwischen Australien und der Antarktis.

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Edmund Hillarys historische Antarktis Hütte wird gerettet

Ganz in der Nähe von Scott Base in der Antarktis, liegt Hillarys Hütte - ein kleines Gebäude, das eine große Rolle in der Geschichte Neuseelands gespielt hat. Hillarys Hütte war das erste Gebäude von Scott Base. Es wurde von Sir Edmund Hillarys Team im Jahre 1957 erbaut. Von hier startete Sir Ed später seine legendäre Expedition zum Südpol. Leider benötigt die Hütte nun dringend Reparaturen, das Dach leckt, Asbest muss entfernt werden, unter den Bodenplatten sammeln sich Schmelzwasser-pfützen und die Artefakte in der Hütte zeigen Anzeichen von Verfall und Korrosion. Arbeiten zur Erhaltung der Hütte haben vor kurzem begonnen.

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Svalbards Rentiere schrumpfen weiter

Svalbard ist ein kleines Abbild der Arktis. Besonders Rentiere, die im englischen Sprachraum oft als die Zugpferde von Santa Klaus dienen, sind eine der Ikonen Svalbards. Die Tiere sind aber kleiner und stämmiger als die gewöhnlichen Festlandrentiere. Nun haben Ökologen herausgefunden das genau diese kleinen Svalbardrentiere aufgrund des Klimawandels noch weiter schrumpfen.

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Antarktische Flüge liefern lebenden Krill nach Hobart

Wissenschaftler planen, 10.000 lebender Krill-Organismen aus der Antarktis nach Australien zu fliegen. Dies ist Teil einer bahnbrechenden Studie, die die Auswirkungen des Klimawandels untersucht. In Zusammenarbeit mit der Australian Antarctic Division werden Forscher erstmals ein solches Projekt angehen. Die Royal Australian Air Force wird die wertvolle Fracht in speziell vorbereiteten Containern vom Wilkins Flugfeld, in der Nähe der australischen Casey Forschungsstation, nach Hobart in Tasmanien transportieren.

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USA und Kanada schützen ihre Arktisgebiete

Die Arktis gilt als letzte grosse Hoffnung auf fossile Brennstoffe. Bis zu 1/3 der übriggebliebenen Rohstoffmengen werden unter Arktischen Ozean vermutet. Dadurch ist ein grosser Streit zwischen Umweltgruppen und Fördergesellschaften entbrannt. Besonders in den US- und kanadischen Teilen der Arktis wurde der Streit auch auf politischer Ebene ausgefochten. Nun haben US-Präsident Obama und Kanadas Premier Trudeau reagiert und grosse Gebiete zu Schutzzonen erklärt und damit weitere Förderprojekte ausgeschlossen.

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Neue Briefmarken zeigen die bunte Seite der Antarktis

Eisbedeckt während eines Großteils des Jahres und mit Wassertemperaturen unter null, ahnen nur wenige, dass sich unter der Oberfläche des Rossmeeres eine Welt voller Leben verbirgt. Ein neuer Briefmarkensatz ausgestellt von der neuseeländischen Post feiert diese Geschöpfe des antarktischen Meeresbodens. Auf dem kürzlich erschienen Briefmarkensatz der Regierung von Südgeorgien und den Südlichen Sandwich Inseln sind dagegen Pinguine der abgelegenen Zavodovski Insel in den Südlichen Sandwich Inseln abgebildet

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Dramatische Veränderungen stehen der Arktis bevor

Sollte die Welt nicht aufhören, fossile Rohstoffe zu verbrennen und damit die globale Erwärmung weiter antreiben, werden unwiderrufliche Veränderungen in der Arktis verheerende Auswirkungen auf dessen Bewohner und auch den Rest der Welt haben. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe von Forschern nach einer 5-Jahres Studie. Die Ökosysteme der Arktis sind fundamental bedroht durch den Klimawandel und andere menschliche Aktivitäten wie Öl- und Gasförderung, schreiben sie in ihrem Bericht an den Arktisrat, dem internationalen Forum zum Schutz der arktischen Umwelt und der Bewohner.

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Britische Antarktisstation zieht weiter

Einige Forschungsstationen in der Antarktis sind nicht nur den widrigen klimatischen Bedingungen ausgesetzt, sondern stehen auf einem instabilen und sich bewegenden Untergrund, wenn sie auf Eisschelfs gebaut wurden. Die britische Station Halley VI ist jetzt bereit, von ihrer gegenwärtigen Stelle an einen 23 km weiter entfernten Platz gezogen zu werden. Die Station, die seit 2012 an ihrer jetzigen Stelle steht, wurde speziell dafür gebaut, verschoben anstatt aufgegeben zu werden.

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Wohin ist das Meereis verschwunden?

In vielen Gebieten lässt der Winter immer noch auf sich warten und Schnee und Eis sind seltene Anblicke. Auch im hohen Norden, haben ungewöhnlich hohe Lufttemperaturen zu einem rekordverdächtigen Meereisminimum im November geführt gemäss den Experten des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums (NSIDC) der Universität Colorado Boulder. Auf der südlichen Halbkugel hat auch die Meereisausdehnung der Antarktis ein Rekordtief erreicht für den Monat, ausgelöst durch wärmere Temperaturen und eine rasche Verschiebung von zirkumpolaren Winden.

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